3. Damen
Saison 2008/09
Bezirksklasse
 

Bezirksklasse: 0. Spieltag - 16.05.2009 - Damen III
SG FdG Herne - verschiedene Gegner 0 - 2 ( 0:0 0:0 )

Platz 3 bei Gerther-Turnier

Am 16. Mai veranstaltete die Volleyballabteilung des TV Gerthe 1911 e.V. ein Volleyballturnier für Damenmannschaften aus der BK und BeL.
Die 3. FdG Damen machte nach mehreren Spielen, gegen Vereine aus zum größtenteils höheren Ligen, den 3. Platz. Sogar das Spiel gegen Gerthe wurde gewonnen, gegen die man im zweiten Relegationsspiel rangemusst hätte. Aber die Niederlage gegen die Ruhrolympiadenmannschaft aus Bochum sorgte dafür, dass Herne sich am Ende des Tages nicht noch höher plazieren konnte. Die Hernerinnen zeigten eine geschlossene Mannschaftsleitung, so dass durchgehend sehenswerter Volleyball zu Stande kam. In der kommenden Saison wird man sehen, ob FdG sich erneut gegen Gerthe durchsetzen kann.

Dabei waren: Ina, Meike,Fruchtie, Lilia, Jenny, Irina, Julia, Mimi, Nadine, Annika, Kirsten und trotz Fußverletztung Trainer Wladimir

Bezirksklasse: 0. Spieltag - 26.04.2009 - Damen III
SG FdG Herne - Werner SC 2 - 3 ( 25:22 17:25 20:25 26:24 16:18 )

Aus der Traum…

Trotz überzeugender Leistung konnte sich die 3. Damenmannschaft der SG FdG Herne in einem packenden Fünf-Satz-Spiel nicht gegen den Werner SC durchsetzen und musste sich so schon nach dem ersten Relegationsspiel von allen Aufstiegshoffnungen verabschieden.
Schon zu Beginn des ersten Satzes deutete sich an, welch spannendes Spiel die zahlreichen Zuschauer in den folgenden zwei Stunden geboten bekommen sollten. So wurde vom ersten Ball an um jeden Punkt gekämpft, beide Mannschaften spielten höchst konzentriert und die Motivation und Spielfreude war geradezu spürbar. Das Kopf-an-Kopf- Rennen beendete schließlich FdG-Außenangreiferin Jenny Kitzinger mit einer vorentscheidenden Angabenserie, die Herne ganze acht Punkte Vorsprung einbrachte. Zwar schaffte es Werne noch einmal, den FdGlerinnen gefährlich nahe zu kommen, doch ein präzise gelegter Ball von Stellspielerin Miriam Kranz brachte letztendlich den Satzgewinn.
Die Freude über den gewonnenen Satz hielt leider nicht lange an. Zwar blieben auch im zweiten Satz beide Mannschaften bis zu dem Spielstand von 15:15 in etwa gleichauf, danach allerdings passierte auf Herner Seite nicht mehr viel. Die Eigenfehler häuften sich und so kam was kommen musste, Werne entschied den Satz mit 25:17 für sich.
Zwar schaffte es die Mannschaft, sich im dritten Satz wieder zusammenzureißen, Annahme und Angriff gelangen wieder wie gewohnt, doch das Sorgenkind dieses Spieles- die Angaben- sorgte dafür, dass Herne der Führung des Werner SC über den kompletten Satz hinterherlief und diesen dementsprechend auch mit 20 Punkten auf dem eigenen Konto abgeben musste.
Kaum funktionierten im vierten Satz die Angaben wieder, klappte es auch mit der Führung. Das so neu gewonnene Selbstbewusstsein der FdGlerinnen gepaart mit der absoluten Entschlossenheit den Tiebreak zu erzwingen, brachte die Mannschaft zu Höchstleistungen. Doch auch Werne ließ sich nicht unterkriegen und hielt mit druckvollen Angaben und variablen Angriffen dagegen. Aber mit einem wenig Glück, wenngleich auch sicher nicht unverdient, blieb FdG immer eine Nasenlänge voraus und brachte so den Satz mit 26:24 nach Hause.
Im Tiebreak wurde jegliche Energiereserve mobilisiert, sodass der Kampf um jeden Punkt unvermindert weiter ging. Letztlich schaffte es aber Werne, den Matchball in der „Verlängerung“ zu verwandeln und so ein äußerst sehenswertes Spiel zu seinem- aus Herner Sicht- traurigem Ende zu bringen.
Doch auch wenn es sicherlich für Mannschaft und Trainer enttäuschend ist, nach einer derart überragenden Saison erst im letzten Spiel auf Grund des Satzverhältnisses die Tabellenführung einzubüßen und damit in die Relegation zu müssen und nun letztendlich komplett mit leeren Händen dar zu stehen, so war dieses Spiel doch sicherlich eines zwischen zwei in etwa gleichstarken Mannschaften, bei dem letztendlich mehr das Glück über den Ausgang entschieden hat- denn wie es nun einmal beim Volleyball so ist, es kann nur einer gewinnen.
In dem Sinne einen herzlichen Glückwunsch zum gewonnenen Spiel nach Werne, aber auch an die FdG Mannschaft und den Trainer zur gezeigten Leistung- in diesem Spiel und in der gesamten Saison.

Es spielten: Bleichrot, Kitzinger, Kranz, Mayer, Reinke, Rinn, Stengel, Wolter, Zwingmann


Kirsten Stengel versenkt den Ball im gegnerischen Feld

Der Abschied von Werne und zugleich der Abschied vom
Bezirksklasse: 0. Spieltag - 22.03.2009 - Damen III
SG FdG Herne - TB Höntrop 1 - 3 ( 13:25 25:17 15:25 22:25 )

Relegationsplatz statt Direktaufstieg

Im ersten Satz kam Höntrop, dank ihrer guten Aufschläge, schnell in Führung. Mit kläglichen 13 Punkten verlor FdG gegen die Bochumer. Man harkte den Satzverlust ab, schließlich haben die Herner in dieser Saison fast immer Anlaufschwierigkeiten gehabt. Im zweiten Satz wurde es tatsächlich besser. Doch die Höntroper waren beweglich und holten sich 17 Punkte, mehr ließen die Herner nicht zu. Im dritten Satz standen die FdGlerinnen wieder unter Druck. Der Zwischenstand von 2:12 aus Herner Sicht spiegelt das sicherlich wieder. Herne kam zurück ins Spiel und konnte am Ende des dritten Satzes 15 Punkte verbuchen. Jetzt kam es drauf an, würde man wieder ein 5 Satzspiel hinlegen? Denn der Tiebreak ist ja eine Paradedisziplin für die 3. Damen des FdG. Leider nein, denn der vierte Satz ging erneut an Höntrop. Herne ging in Führung, aber anstatt den Sack zuzumachen wurde der Vorsprung immer kleiner und endete bei dem Fiasko des Spielverlusts 22:25.

2. Platz, am Anfang der Saison hätte das den Hernern wohl niemand zugetraut. Nun geht es am 25./26.04.2009 in die erste Relegationsrunde gegen Werne. Sollte hier ein Sieg eingefahren werden, geht es am 02./03.05.2009 gegen den TV Gerthe um den Einstieg in die Bezirksliga.

Für Herne spielten: Kranz, Wolter, Stjepic, Stengel, Zwingmann, Mayer, Bleichrot, Reinke


Mit Gefühl spielt Kirsten Stengel am Block vorbei

Irina sieht die Lücke und verwandelt den Punkt für Herne

Die Wut in den Augen während der Vorbereitung zum Blocksprung, so agressiv hätte man die ganze Zeit kämpfen müssen
Bezirksklasse: 0. Spieltag - 15.03.2009 - Damen III
SG FdG Herne - TuS Hattingen 2 3 - 1 ( 25:19 21:25 25:13 25:12 )

Herne holt mit 3:1 Sieg über Hattingen den 13. Sieg in Folge

Ein bisschen zu früh war der Anpfiff der Begegnung FdG Herne gegen TuS Hattingen um 12 Uhr am Sonntag, jedenfalls wirkte der Tabellenreiter etwas schläfrig zu Beginn des ersten Satzes. Die Mädels taten nicht mehr als nötig war und profitierte vor allem durch Eigenfehler der Hattinger. Wäre die Aufschlagsserie von Jennifer Kitzinger von 5 Punkten nicht gewesen, hätte der erste Satz denkbar knapper ausgesehen. So gewann Herne noch 25:19. Auch die Ansprache von Trainer Bleichrot drang nicht zu den FdGlern durch, so wurde der zweite Satz ebenso schläfrig begonnen und das obwohl 2 Spieler ausgetauscht wurden. Unstimmigkeiten in der Annahme bescherten Stellspielerin Julia Reinke viele Laufwege, obwohl sie viele der Bälle noch bis zu den Angreifern brachte, konnten die Punkte nicht für die FdG- Mannschaft gewonnen werden. Zwar stand der Block von Nadine Zwingmann, aber die mangelde Bewegung in der Blocksicherung führte unglücklicher Weise zu Punkten für Hattingen und innerhalb von 20 Minuten ging der Satz 25:21 an die gegnerische Mannschaft. Der Satzverlust hinter lies deutlich Spuren und rüttelte die Herner Mannschaft wach. Die Chance auf den direkten Aufstiegsplatz in die Bezirksliga wollte man sich nicht nehmen lassen. Bleichrot wechselte zu Satzbeginn die Mannschaftsaufstellung und endlich spielten die Hernermädels attraktiven, sehenswerten Volleyball. Die Anahmespieler standen immer richtig und so konnte Stellspielerin Miriam Kranz ihre Angreifer absolut positiv in Szene setzen. Der Mittelblock machte zu und so kamen so gut wie keine Angriffe ins Herner Feld. War dies doch der Fall hatten die Herner eine passende Antwort parat. Ein schnelles Zuspiel und harte Angriffe, insbesondere von Kirsten Stengel aus der Mitte und Meike Wolter über Außen, brachten die Hattinger in einen Rückstand, der nicht mehr aufzuholen war. Der Satzgewinn von 25:13 war die Belohnung und das die gleiche Aufstellung im vierten Satz spielen durfte. Man legte noch einen Zahn zu und gewann sehr eindeutig 25:12.

Das nächste und letzte Spiel für Herne ist am 21.03. um 15 Uhr in der Castroperhalle in Herne.

Für Herne spielten: Kranz, Reinke, Rinn, Wolter, Stjepic, Stengel, Zwingmann, Mayer, Bleichrot, Kitzinger

Bezirksklasse: 16. Spieltag - 07.03.2009 - Damen III
SG FdG Herne - Tus Grundschöttel 3 - 2 ( 25:15 23:25 20:25 25:23 15:7 )

FdG Herne III sichert sich Relegationsplatz- da darf man mal raten wessen Serie noch nicht gebrochen ist

Wie schon des Öfteren an den vergangenen Spieltagen gelang es der 3. Damenmannschaft der SG FdG Herne mal wieder erst im Tiebreak, sich gegen die Mannschaft des Tus Grundschöttel durchzusetzen und so den 12. Sieg in Folge sowie den sicheren Relegationsplatz nach Hause zu holen.

Dabei sah es im ersten Satz eigentlich eher nach einer klaren Sache aus. Die FdGlerinnen dominierten das Spielgeschehen eindeutig und zeigten sich hochkonzentriert und motiviert von ihrer besten Seite. Zusammen mit vielen Eigenfehlern auf gegnerischer Seite führte dies zu einem klaren und niemals gefährdeten Satzgewinn.

Zu Beginn des zweiten Satzes sah alles danach aus, als ob es weitergehen würde wie zuvor. Angabenserien von Irina Bleichrot und Nadine Zwingmann verhalfen FdG zu einer 12:4 Führung und auch wenn Grundschöttel im Folgenden mal den einen oder anderen Punkt aufholte, so sah eigentlich niemand den Satzgewinn ernsthaft gefährdet- ein großer Fehler, wie sich bald herausstellen sollte. Zwei Angabenserien brachten die gegnerische Mannschaft erst zum 17:17 Ausgleich und danach zur 23:20 Führung und so kam das, was kommen muss wenn man sich seiner Sache zu sicher ist. Der Satz wurde knapp, aber, da gibt es nichts zu beschönigen, eigenverschuldet mit 23:25 abgegeben.

Auch im 3. Satz lief es nie wirklich rund. Zu viele Angaben wurden verschlagen, zuviele Punkte in Standardsituationen abgegeben. Zwar waren beide Mannschaften punktemäßig fast immer auf einer Höhe, doch sorgte eine erneute Angabenserie der Nr. 12 von Grundschöttel für einen weiteren verlorenen Satz und lange Gesichter auf Seite der Herner Mannschaft. Schon wieder Rückstand und schon wieder war ein Sieg nur noch im Tiebreak möglich.

Doch auch ein gewisses Maß an Hoffnung gab es natürlich. Warum sollte man nicht wieder schaffen, was jetzt doch schon so oft geklappt hatte. Und so gelang es den Hernerinnen wirklich noch einmal, alles aus sich herauszuholen, was angesichts der nun zu Höchstleistungen auflaufenden Mannschaft aus Grundschöttel allerdings auch bitter nötig war. Wieder war es Irina Bleichrot, die FdG direkt zu Beginn mit einer Angabenserie sieben Punkte Vorsprung einspielte. Zwar schaffte es Grundschöttel auch dieses mal erneut, nach und nach aufzuholen, doch diesmal gaben die FdGlerinnen alles, um sich den Satzgewinn nicht noch einmal vor der Nase wegschnappen zu lassen. Und so wurde um wirklich jeden Ball gekämpft und jede noch irgendwo vorhandene Reserve aktiviert, sodass es letztendlich tatsächlich gelang, das Ergebnis des zweiten Satzes umzudrehen.

Also wieder mal ein Tiebreak... Nachdem Grundschöttel am Anfang des Satzes zwei Punkte machte, kam Irina Bleichrot an die Angabe und- um den Hattrick vollzumachen- legte abermals eine spielvorentscheidende Serie hin. Der damit entstandene Vorsprung von sechs Punkten wurde im Folgenden noch zu einer 13:4 Führung ausgebaut und so kurz darauf der nunmehr 12. Sieg in Folge eingefahren.

Mit diesem Sieg sicherte sich die Herner Mannschaft den Relegationsplatz nach oben, doch natürlich ist es Ziel der Mannschaft, auch noch den direkten Aufstieg klarzumachen.

Auf Grund des besseren Satzverhältnisses des zweitplatzierten SVE Grumme 2, muss FdG- sollte Grumme an den verbleibenden zwei Spieltagen siegen- hierfür allerdings auch die verbleibenden beiden Spiele gegen Hattingen 2 (Hinspiel 3:1) und Höntrop (Hinspiel 3:2) gewinnen.



Es spielten: Bleichrot, Kitzinger, Kranz, Mayer, Reinke, Rinn, Stengel, Stjepic, Wolter, Zwingmann


Annahme von Jenny Kitzinger
Bezirksklasse: 15. Spieltag - 21.02.2009 - Damen III
SVE Grumme 3 - SG FdG Herne 2 - 3 ( 20:25 25:21 15:25 25:15 13:15 )

Mit bester Saisonleistung zum 11. Sieg in Folge

Nach einem nervenzerreißend-spannenden Fünfsatzspiel gegen Grumme III durfte die 3. Damen der SG FdG Herne vergangenen Samstag ihren 11. Sieg in Folge feiern. Dabei täuscht das knappe Ergebnis gegen den vor dem Spiel grademal fünftplatzierten Gegner aus Bochum sicherlich etwas über die gezeigte Leistung der Hernerinnen hinweg. Denn Fakt ist, was die Zuschauer bei diesem Spiel zu sehen bekamen, war -die meiste Zeit zumindest- Volleyball, wie er schöner und spannender kaum sein kann.
Schon im ersten Satz deutete sich an, dass das Spiel höchst spannend zu werden versprach. Beide Teams spielten druckvoll und hoch motiviert, einen Sieg nach Hause zu bringen. So verlief der Anfang des Satzes spielerisch und auch punktetechnisch relativ ausgeglichen, bis die Hernerinnen mal wieder ihren Lieblingsjoker aus dem Ärmel zogen: ihre Angaben. Besonders Außenangreiferin Anica Stjepic servierte den Grummerinnen einige dermaßen hart geschlagene Bälle, dass kein Aufbauspiel auf gegnerischer Seite möglich war. Den so erarbeiteten Vorsprung von sechs Punkten wollte die Mannschaft aus Grumme natürlich nicht auf sich sitzen lassen und versuchte, die Hernerinnen durch variables Angriffsspiel unter Druck zu setzen. Sie hatten die Rechnung dabei allerdings ohne die Herner Abwehr um Libero Christina Mayer gemacht. Was mit sicheren Annahmen begann wurde durch aggressives Angriffsspiel beendet und so ging der erste Satz mit 25:20 nach Herne.
Zu Beginn des zweiten Satzes brauchte die FdG-Mannschaft leider etwas zu lange, sich auf die personellen Veränderungen im Grummer Team, sowie die noch weiter gesteigerte Leistung der gegnerischen Mannschaft einzustellen. Die Anfangs verlorenen Punkte zogen sich als Rückstand durch den gesamten Satz und trotz einer, verglichen mit dem ersten Satz, nicht minder sehenswerten Leistung wurde der Satz leider letztendlich mit 21:25 abgegeben.
„Schluss mit lustig“ dachten sich nun wohl die FdGlerinnen und demonstrierten im dritten Satz, warum sie auf Platz eins der Tabelle stehen. War die Feldabwehr vorher schon sehr gut, so weiß man gar nicht, als was man das Folgende bezeichnen sollte- zumindest falls denn mal ein Ball den Weg am Herner Block vorbei fand. Dementsprechend konnte Stellerin Miriam Kranz ihre Angreiferinnen, die Grumme die Bälle um die Ohren schlugen, perfekt in Szene setzen. Es kam wie es kommen musste, der Satz wurde klar mit 25:15 gewonnen.
Wer nun aber glaubte, der Sieg sei nur noch Formsache, der musste bald einsehen, dass man sich niemals zu früh freuen sollte. Mal wieder schaffte es die Mannschaft nicht, sich auf die im vierten Satz erfolgten Wechsel einzustellen und das Unglück nahm seinen Lauf. Die 15:25 Klatsche dieses Satzes lag aber, und dies sei betont, keinesfalls in der Leistung der eingewechselten Spieler begründet. Vielmehr sorgten die sicheren Angaben und die Durchsetzungskraft an der Netzkante von Stellerin Julia Reinke sowie die Abwehrarbeit und mehrere präzise gelegte Bälle von Sabrina Majchrzak dafür, dass die Blamage nicht noch um einiges gravierender ausfiel. Vielmehr stimmte einfach die Koordination innerhalb der gesamten Mannschaft nicht, vielleicht weil man einfach noch nicht oft genug in dieser Konstellation auf dem Feld stand. Wo auch immer der genaue Grund für den schmerzhaften Satzverlust liegen mochte, Folge war jedenfalls mal wieder der Tiebreak.
Beide Mannschaften holten noch einmal alles aus sich heraus, aber nach vielen langen Ballwechseln sah es schlecht aus für Herne. Ein 8:11 Rückstand und dazu die Angst die Tabellenführung zu verlieren. Doch FdG schaffte das nahezu Unmögliche. Reserven wurden mobilisiert, deren Existenz man selbst nicht kannte. Kirsten Stengel kratzte zwei Bälle vom Boden, die eigentlich als unholbar erschienen und Außenangreiferin Meike Wolter bewies mal wieder, dass sie auch äußerst unvorteilhafte Bälle noch zu Punkten verwandeln kann. Ein Eigenfehler auf Seite der Grummer Mannschaft besiegelte den 11. Sieg in Folge.

Es spielten: I. Bleichrot, J. Kitzinger, M. Kranz, S. Majchrzak, C. Mayer, J. Reinke, A. Rinn, K. Stengel, A. Stjepic, M. Wolter


Die Überlegenheit von FdG am Netz sicherte viele Punkte- hier durch einen Block von Annika Rinn

Libero Christina Mayer hatte alle Hände voll zu tun- und meisterte ihre Aufgabe mit Bravour
Bezirksklasse: 13. Spieltag - 08.02.2009 - Damen III
SV RW Stiepel - SG FdG Herne 2 - 3 ( 25:22 22:25 25:19 21:25 12:15 )

FdG Herne III fährt 10. Sieg in Folge ein

Denkbar knapp und sicherlich auch mit einem gewissen Maß Glück gelang es der 3. Damen nach einem Fünfsatzkrimi gegen den Tabellenvorletzten RW Stiepel den 10. Sieg in Folge einzufahren und den ersten Tabellenplatz auch über das nächste, für die FdGlerinnen spielfreie Wochenende zu sichern.

Dabei zeigte sich direkt zu Beginn des ersten Satzes ein leider schon altbekanntes Phänomen: Gegen gute Gegner wächst man über sich hinaus, bei den schwächeren Mannschaften dagegen fehlt es an Durchsetzungskraft, Mut und Bewegung. Zusätzlich tat sicherlich noch der Druck, Tabellenführung und den zehnten Sieg in Folge nicht gefährden zu wollen, sein übriges. Fakt war jedenfalls, dass FdG einem zeitweise äußerst klaren Stiepeler Vorsprung hinterher lief. Dank taktisch klug gesetzten Auszeiten von Trainer Wladimir Bleichrot und einigen klaren Worten zur auf dem Platz gezeigten Leistung, schafften es die Hernerinnen, sich zusammenzureißen und auf letztendlich 22:23 aufzuschließen. Leider beendeten zwei krasse Fehlentscheidungen des Schiedsgerichtes den Satz. Zwar kann man sicher nicht sagen, dass der Satzgewinn für Stiepel unverdient kam, aber einen Satz auf Grund falscher Entscheidungen abgeben zu müssen ist immer ärgerlich.

Umso wichtiger war es nun, einen ruhigen Kopf zu behalten und endlich vernünftig ins Spiel zu finden. Tatsächlich gelang dies einzelnen Spielern zeitweilig, aber leider nie konsistent und langanhaltend, sodass man sagen muss, dass durch alle Sätze ein Spiel zu sehen war, in dem FdG seinem Potenzial und vor allem auch seinem eigenen Ansprüchen weit hinterher lief, während die Stiepeler Mannschaft über sich hinauswuchs und schönen und sehenswerten Volleyball zeigte.

Nach zwei verlorenen und zwei gewonnen Sätzen standen die Hernerinnen letztlich im Tiebreak. Hier setzten sich dann aber doch eiserner Siegeswillen und die Erfahrung der Mannschaft durch. Alle Kräfte wurden noch einmal mobilisiert und während Stiepel in Standardsituationen Nerven zeigte, glänzte FdG zum ersten Mal während dieses Spiels durch nahezu fehlerfreien Volleyball.

Nachdem der Matchball zum 15:12 verwandelt wurde, gab es für die Mannschaft kein Halten mehr. Zehn Siege in Folge und Tabellenführer mit nur einer Saisonniederlage ist schon so eine bemerkenswerte Leistung, denkt man aber an die letzten Jahre, wirkt es fast wie ein kleines Wunder. Stand man am Ende der Saison 2005/2006 noch auf dem vorletzen Platz der Kreisliga, wurde im folgenden Jahr die Relegation nach oben gewonnen. Und nun, nach einem Jahr „Gewöhnung“ an die Bezirksklasse rückt diese Saison der Aufstieg in greifbare Nähe



Es spielten: Bleichrot, Kitzinger, Kranz, Majchrzak, Mayer, Reinke, Rinn, Stengel, Stjepic, Wolter


Mehr Sorge als Konzentration sieht man hier in den Gesichtern- sicher auch ein Grund für den denkbar knappen Sieg


Als Belohnung für den letztlich doch noch geglückten 10. Sieg gabs Kuchen :-)

Bezirksklasse: 12. Spieltag - 24.01.2009 - Damen III
SG FdG Herne - FdG siegt gegen Mitverfolger Hattingen III 3 - 1 ( 25:23 25:17 23:25 25:16 )

FdG siegt gegen Mitverfolger Hattingen III

Mit einem weiteren Sieg gegen die drittplatzierte Hattinger Mannschaft ist es der dritten Damen der SG FdG Herne gelungen, ihre Tabellenführung weiter auszubauen.
Da Hattingen III die einzige Mannschaft war, die es schaffte, sich in der Hinrunde gegen Grumme II durchzusetzen, war klar, dass dieses Spiel nicht einfach werden würde. Dementsprechend war auch die Ansage von Trainer Wladimir Bleichrot von Anfang an konzentriert und druckvoll zu spielen, um Hattingen gar nicht erst ins Spiel kommen zu lassen. Der Start ins Spiel lief leider genau gegenteilig. In der Abwehr fehlte Bewegung und Konzentration und viel zu viele Angriffe und Angaben landeten im Netz oder im Aus. So schaffte es Hattingen, sich fast von Anfang an eine komfortable Führung von sechs Punkten zu verschaffen, der die Herner Mannschaft bis zum Spielstand von 19:23 aus Herner Sicht hinterherlief. Hattingen, die sich zu diesem Zeitpunkt schon –mit Blick auf den Rest des Satzes nicht ganz unbegründet- im Voraus über den Gewinn des ersten Satzes freuten, hatten ihre Rechnung allerdings ohne Diagonalspielerin Jenny Kitzinger gemacht. Den harten und platzierten Angaben hatte die Hattinger Feldabwehr kaum etwas entgegenzusetzen und wenn sich doch einmal ein Ball zurück ins Feld der Herner verirrte, so wurde dieser konzentriert aufgebaut und von den Angriffsspielern verwandelt. So konnte der eigentlich schon abgeschriebene erste Satz letztendlich doch noch nach Hause gebracht werden.
Der zweite Satz begann zwar besser als der erste, doch gelang es der FdG Mannschaft immernoch nicht, ihr ganzes Können hervorzuholen. Das Spiel verlief dementsprechend eher schleppend und der Punktestand war stets relativ ausgeglichen. Wieder war es Jenny Kitzinger, die mit einer weiteren fantastischen Angabenserie bis hin zum Spielstand von 21:15 den Satz quasi vorentschied. Die Euphorie darüber wirkte auf die FdGlerinnen wie ein Wecker und aus dem „Pflichtvolleyball“ wurde endlich wieder eine kreative und sehenswerte Spielweise, sodass der Satz kurz darauf klar mit 25:17 an FdG ging.
Auch der dritte Satz begann äußerst sehenswert, sodass FdG schon bald klar in Führung ging- bis hin zum 17:9. Was danach geschah, können sich im Nachhinein vermutlich weder Trainer noch Mannschaft erklären. Hattingen startete mit gezielten Aufschlägen und harten Angriffen sowie einem bemerkenswerten Kampfgeist eine außergewöhnliche Aufholjagd während auf eigener Seite viel zu viele Eigenfehler geschahen. Resultat war, dass der Satz doch tatsächlich noch 23:25 verloren ging.
Wieder wachgerüttelt starteten die Herner den vierten Satz dann vollkommen konzentriert. Obwohl Hattingen motiviert durch den Satzgewinn bis zum Umfallen kämpfte, war es die Herner Mannschaft, die diesen Satz klar dominierte und wieder einmal bewies, dass man mittlerweile eins vorbildlich gelernt hat: Sich von Rückschlägen nicht runterziehen zu lassen und die Nerven zu behalten. So war der Satzgewinn zu keinem Zeitpunkt gefährdet und die Mannschaft konnte beim 25:16 den nunmehr neunten Sieg in Folge.


Es spielten: Bleichrot, Kitzinger, Kranz, Majchrzak, Mayer, Rinn, Stengel, Stjepic, Wolter, Zwingmann


Versetzte die Gegner nicht nur mit ihren Angaben in Angst und Schrecken: Jenny Kitzinger beim Angriff

Mittelangreiferin Nadine Zwingmann versenkt den Ball ungehindert im Hattinger Feld

Libero Christina Mayer kratze so manchen schon verloren geglaubten Ball doch noch vom Boden
Bezirksklasse: 0. Spieltag - 10.01.2009 - Damen III
SG FdG Herne - SpVg Bochum 3 - 2 ( 24:26 10:25 25:21 25:21 15:8 )

Peinlicher Sieg in letzter Minute gegen den Tabellenletzten

Wir entschuldigen uns für alle Zuschauer, die an diesem Tag unseren Spielqualen sahen.
So schlecht war die 3. Damenmannschaft wohl noch nie. Dabei war die Ansage des Trainers Bleichrot vor Spielbeginn ziemlich klar: 'gebt den Bochumern nicht mehr als 15 Punkte, sonst bin ich sauer.' In dem ersten Satz wurden durch lauter Einzelfehler viel zu viele Bälle verschenkt und als man auf den Punktestand sah war der Satz auch schon 26:24 an die Bochumer gegangen. Anstatt sich zusammen zu reißen und den Gegnern zu zeigen, wo der Hammer hängt, war im zweiten Satz Herne nur noch physisch anwesen. Keinerlei Bewegung und fehlender Wille führten zu traurigen10 Punkten für die Herner. Man stand sich selber im Weg, es wäre ein leichtes gewesen dem mäßigen Druck der SpVg standzuhalten, kein Mensch weiß was in unseren Mädels vor sich ging. Im dritten Satz platzte zum Glück der Koten, der den Hernern zuvor die Lust zum Spielen nahm. Zwar immer noch nicht schön, aber immerhin effektiv gewann man die Folgesäze jeweils zu 21 Punkten. Im Entscheidungssatz lies man den Bochumerinnen gerade einmal 8 Punkte.
Fazit: Das Herner Team ist mit nur einer Niederlage, gegen Grumme 2, immer noch an der Tabellenspitze; wenn auch mit einem beschämten Blick. Und mit der Einsicht, dass man gegen jeden Gegner sein Können zeigen muss, denn geschenkt bekommt man nichts.
Es waren dabei: Sabrina, Nadine,Fruchtie, Ina, Meike, Annika, Kiki, Jenny, Mimi, Irina, Ina

Bezirksklasse: 0. Spieltag - 17.01.2009 - Damen III
SG FdG Herne - Grumme II 3 - 2 ( 25:16 25:8 17:25 20:25 15:13 )

Mit einem glanzvollen Sieg die Tabellenführung gehalten

Um 12 Uhr am Sonntag wurde das Spiel des Tabellenersten (FdG Herne 3) gegen denn Tabellenzweiten (Grumme2) angepfiffen. Die Hernerinnen waren heute nur mit sieben Spielerinnen angereist, sodass keine große Wechselmöglichkeiten für den Trainer W. Bleichrot in Aussicht standen. Diese waren aber auch nicht von Nöten, denn die FdG- Girls liefen zu Höchstform auf. Das Zusammenspiel zwischen Feldabwehr, Zuspiel und Angriff war beängstigend gut. Den Bochumerinnen wurden platzierte Aufschläge und harte Angriffe regelrecht um die Ohren geschlagen. Bereits nach 20 Minuten Spielzeit ging der erste Satz zu 16 verdient an Herne. Und es sollte im zweiten Satz noch besser werden. Die Herner Mannschaftsführerin Annika Rinn sorgte mit einer Aufschlagsserie von satten 10 Punkten für ordentlich Druck. Jennifer Kitzinger und Miriam Kranz zogen jeweils mit Aufschlagserien von je 5 Zählern nach. Die restlich gemachten Punkte zum 25:8 waren nur noch Formsache. Die Angriffe von Meike Wolter (Außenposition) und Kirsten Stengel (Mittelblockerin) gaben den Grummer- Mädels den Rest. Man sollte meinen, dass ein 3:0 Sieg quasi schon sicher war, aber leider war dem nicht so. Im dritten Satz gerieten die Hernerinnen unter Beschuss der Aufschläge von der Grummer Spielerin A. Niedert, die Sage und Schreibe 15 Aufschläge im Herner Feld platzieren konnte. Die Hernerinnen begannen erst bei einem Spielstand von 16:5 wieder mit der gewohnten Manie...Allerdings viel zu spät. Der Satz ging nach 18 Spielminuten an die Gastgeber aus Bochum. Der Schock über die Niederlage saß tief bei den Schützlingen von W. Bleichrot. Zwar wurde die Annahme im vierten Satz auf der Herner Feldseite wesentlich besser, aber nun war es der Grummer Block der Schwierigkeiten bereitete. Man musste ganz schön in die Trickkiste greifen, doch am Ende hatten die Tablellenzweiten in diesem Satz einfach mehr Glück. Im Entscheidungssatz zeigte sich die 3. Damenmannschaft wieder von ihrer besten Seite und gewann mit einem spannenden 15:13 mit Recht das Spiel.

Es spielten für Herne: Miriam Kranz (Zuspiel), Jennifer Kitzinger (Außenangriff), Meike Wolter (Außenangriff), Christina Mayer (Außenangriff), Annika Rinn (Mittelblock), Kirsten Stengel (Mittelblock) und Irina Bleichrot (Diagonal)

Wir möchten uns hier noch einmal für die Unterstützung unserer Zuschauer bedanken, die uns lautstark unterstützt haben.


Zwei Sätze lang im Angriff (oben: Kirsten Stengel) und in der Abwehr (unten: Irina Bleichrot) top, doch ab dem 3. Satz …


… machten’s die Mädels noch mal -unnötig- spannend, diesmal aber mit dem glücklicheren Ende für FdG.

Bezirksklasse: 0. Spieltag - 14.12.2008 - Damen III
SG FdG Herne - TB Höntrop III 3 - 2 ( 25:20 25:21 24:26 11:25 15:13 )

Der Siegeszug geht weiter

Die Mädels der 3. Damenmannschaft starteten nicht wirklich bravourös in den 1. Satz des Spiels. Zu Beginn des Satzes liefen sie dauernd einem Rückstand gegen den TBH hinterher. Aber man wollte ja nicht verlieren, also riss sich die Mannschaft noch mal zusammen und konnten somit Punkt um Punkt aufholen und schließlich die Führung übernehmen, die sie auch nicht mehr hergaben. Die Annahme war zwar nicht ganz so gut, aber dennoch gelang es der Stellerin Mimi, ihre Angreiferin gut zu bedienen, so dass diese Punkt für Punkt machen konnten. Besonders zu erwähnen wäre die Leistung der Diagonalangreiferin Irina, die mit einer Aufschlagserie von 10 Punkten einen Satzverlust verhindern konnten.
Motiviert durch den Sieg im 1. Satz, starteten die Mädels in den 2. Satz. Auch dort mussten sie zuerst immer wieder einen Rückstand einstecken. Aber die Spielerinnen rissen sich wieder zusammen und so konnte der Satz mit 25:21 gewonnen werden.
Man wollte natürlich auch den 3. Satz gewinnen und zum ersten Mal führten die Mädels von FdG von Anfang an. Aber leider sollte es nicht so bleiben. Die Annahme war viel zu langsam und unkonzentriert und somit war es selten möglich, dass ein vernünftiger Angriff zustande kam. Und dann kamen die Höntroper Damen ins Spiel. Um einen Satzverlust zu verhindern, wurde Annika, eigentlich Mittelblockerin, von Trainer Wölli auf die Außenangreiferposition gesetzt, um den Block zu verstärken. Doch leider hatte dies nicht den gewünschten Erfolg und der Satz ging mit 24:26 verloren.
Der 4. Satz des Spiels sollte nicht für die FdG-Damen sein. Beim Stand von 1:0 aus Sicht der Herner Mannschaft, verletzte sich die Stellerin Mimi am Knie und musste ausgewechselt werden. Da aber kein 2. Steller zur Stelle war, mussten die Außenangreiferin Sabrina und die Diagonalangreiferin Irina das Stellspiel übernehmen. Der Schock über die Verletzung und das ungewohnte Spiel ohne Steller saß den Damen des FdG den ganzen Satz über in den Knochen und somit wurde der Satz zu 11 verloren.
Nun musste sich Trainer Wölli etwas einfallen lassen, wie er die verletzte Stellerin ersetzten und doch alle Angreifer einsetzen kann.
Somit wechselten sich die Spielerinnen Jenny und Irina beim Stellspiel und Diagonalangriff ab, Kirsten, ihrerseits Mittelblockerin, wurde auf die Außenposition gestellt, um auch noch den Block zu verstärken.
Es brauchte eine kurze Zeit, bis sich die Mädels darauf eingestellt hatten, aber es klappte. Die Mittelblocker Annika und Nadine erledigten ihre Aufgabe sehr gut. Auch Außenangreiferin Meike meisterte ihre Sache gut. Und Kirsten auf der ungewohnten Position konnte auch mehrmals punkten. Die Annahme, koordiniert durch Libero Ina, versuchte jeden Ball zu retten, was auch gut gelang, so das man wieder zurück ins Spiel fand.
Bei dem Stand von 14:10 aus Herner Sicht, dachte man, das Spiel wäre locker gewonnen, aber die Höntroper Mädels haben sich noch einmal gewehrt und kamen bis 14:13 an die Herner Mannschaft ran. Aber Angreiferin Irina machte mit einer sicheren und starken Angabe den Matchball sicher und somit konnten die Damen des FdG ihren 7.Sieg einfahren, die Tabellenspitze einnehmen und zugleich noch feiern, dass sie Herbstmeister sind

Bezirksklasse: 0. Spieltag - 29.11.2008 - Damen III
SG FdG Herne - Tus Hattingen 2 3 - 1 ( 25:13 20:25 25:12 25:20 )

Und sie siegen weiter…

Zwar nicht ganz so spektakulär wie die Siegesserie der ersten Damenmannschaft, aber trotzdem- grade mit Blick auf die letzte Saison- äußerst beachtlich ist der nunmehr fünfte Sieg in Folge der dritten Damen.
Zwar zeigten sich die obligatorischen Anlaufschwierigkeiten, so dass das Spiel bis zum Stand von 8:8 eher schleppend verlief. Danach allerdings wachten die FdGlerinnen auf, Bewegung kam ins Spiel und die anfangs doch eher vorsichtigen Angaben und Angriffe wurden wieder druckvoll wie gewohnt. Dem hatte Hattingen nichts mehr entgegenzusetzen, sodass der Satz alsbald mit nur 13 Gegenpunkten nach Hause gebracht werden konnte.
Dass Hochmut nicht selten vor dem Fall kommt, musste die FdG Mannschaft leider kurz darauf im 2. Satz erfahren. Jegliche Konzentration fehlte, so dass viel zu viele Bälle ins Netz oder Aus geschlagen und sogar gepritscht wurden oder auch mal mitten ins Feld fielen. Einzig Irina Bleichrot schaffte es, hoch konzentriert und motiviert zu spielen und holte so doch noch viele verloren geglaubte Punkte. Leider zeigte sich, dass die Topleistung eines Einzelnen beim Volleyball leider nicht ausreicht, so dass der Satz vollkommen verdient mit 20:25 auf das Konto der Hattinger Mannschaft ging.
Aufgerüttelt durch die Standpauke in der Pause zwischen den Sätzen, zeigte sich die Herner Mannschaft im dritten Satz von Beginn an hochkonzentriert. Die Annahme unter der Leitung von Libero Christina Mayer erwischte so ziemlich jeden Ball und die Angriffsschläge kamen hart und präzise, sodass Hattingen von Anfang an dem Vorsprung der FdGler „hinterherspielen“ musste. Besonders Kirsten Stengel fand ein äußerst effektives Ventil für den Frust des vorangegangenen Satzes und verwandelte mitleidslos alles was ihr vor die Finger kam. Als Irina Bleichrot dann die Angabe beim Stand von 8:3 aus Herner Sicht bekam und erst zehn Punkte später wieder abgeben musste, war klar, dass der Satz für Hattingen gelaufen war. So kam es auch- 25:12 lautete der Endstand des Satzes.
Jetzt hieß es im 4. Satz nur nicht wieder übermütig werden. Gute Starthilfe gab es auch durch eine Angabenserie von Außenangreiferin Jenny Kitzinger, die die Hernerinnen direkt zu einer 9:0 Führung brachte. Diese zog sich auch erstmal weiter durch den Satz. Herne spielte konstant gut, während von Hattinger Seite wenig entgegengesetzt wurde- zumindest bis zum Spielstand von 19:10. Plötzlich wachte Hattingen nochmal auf und kämpfte sich wieder auf 19:16 heran. Aber den so nahen Sieg wollten sich die FdG Mädels nichtmehr nehmen lassen, gaben noch einmal alles und holten Satz und Sieg ungefährdet nach Hause.




Es spielten: Bleichrot, Kitzinger, Majchrzak, Mayer, Reinke, Rinn, Stengel, Wolter, Zwingmann

Grundschöttel vs FdG Herne3 (26:28,25:20,17:25,20:25)

Die Erfolgsstrecke nimmt kein Ende

Das heutige Spiel in der Hattinger Halle war so durchwachsen wie das Wetter draußen. Es wurde gekämpft, es gab spektakuläre Angriffe, Aufschlagsserien, trickreiche Zuspiele aber immer noch viel zu viele Eigenfehler in der Herner Mannschaft.
Schon im ersten Satz zeigte sich Grundschöttel sich von einer nicht erwarteten guten Seite und ging früh in Führung, aber unsere Mädels gaben alles und machten kräftig Druck. Heftige Angriffe und gute Blockaktionen, besonders auch von Kirsten Stengel, brachten die FdG-sechs wieder zum Anschluß und der Satz konnte 28 zu 26 eingefahren werden. Auch im zweiten Satz mussten die Herner der Führung des Gegners hinterherlaufen. Vor allem die Abspache in der Abwehr war nicht klar. Zwar holten insbesondere Libera Christina Mayer noch einige verloren geglaubte Bälle, aber zu viele Bälle kamen gar nicht erst bis zur Stellerin Julia Reinke. Im dritten Satz gab es zwei Auswechelungen, sodass ein neuer Wind ins Spiel kam. Diesmal entschlossen nicht wieder eine Aufholjagd starten zu müssen ging FdG in Führung. So machte Annika Rinn eine Aufschlagserie von satten 12 Punkten. Der Rest war reine Formsache und Grundschöttel leistete kaum noch Gegenwehr. Im vierten und letzten Satz brachten gut gekonnte Netzaktionen, bezüglich Blockarbeit und Angriffen, von Nadine Zwingmann und gut gelegte Bälle von Sabrina Majchrzak die Gegner so dermaßen durcheinander, dass auch dieser Satz in trockene Tücher gebracht wurde. Die einzelnen Satzergebnisse zeigen ein relativ knappes Spiel, doch wer zugesehen hat weiß, dass der Sieg der Herner nie wirklich gefährdet war.

Für FdG Herne3 spielten: Miriam Kranz und Julia Reinke als Zuspieler; Annika Rinn, Nadine Zwingmann und Kirsten Stengel als Mittelblocker; Meike Wolter und Sabrina Majchrzak als Außenangreifer; Irina Bleichrot als Diagonalspieler und Christina Mayer als Libero

 

FdG Herne 3 – SVE Grumme 3   3:1 (25:23,25:27,25:18,25:15)

FdG erobert Tabellenplatz 2 zurück

Dass das Spiel gegen Grumme III, die die FdG Mannschaft in der vergangenen- für Herne spielfreien- Woche vom zweiten Platz verdrängt hatten, vermutlich kein leichtes werden würde, war klar. Außerdem zeigten sich auch in diesem Spiel wieder die für die FdG Mannschaft typischen Anlaufschwierigkeiten, sodass beinahe den gesamten Satz über dem Vorsprung von Grumme hinterher gespielt werden musste. Noch vor nicht allzu langer Zeit hätte eine solche Situation zwangsläufig zu einem Satzverlust geführt, doch zeigten die Hernerinnen Kampfgeist und Nervenstärke, sodass letztendlich bei einem Stand von 19:19 der Ausgleich doch noch einmal gelang. Hochmotiviert den Satz jetzt nicht mehr abzugeben, kämpfte die FdG Mannschaft um jeden Ball und holte den Satz letztendlich nach Hause.

Nach einem guten Start in den 2. Satz, in dem zeitweilig fünf Punkte Führung herausgespielt wurden, klappte plötzlich nichts mehr. Ob durch nachlassende Konzentration oder das Gefühl, den Sieg schon im Sack zu haben, Ergebnis war jedenfalls der Ausgleich nach Sätzen durch die Mannschaft der SVE Grumme.

In der Pause zwischen den Sätzen nochmal darauf eingeschworen sich zu konzentrieren und Druck zu machen, zeigte sich die Mannschaft im dritten Satz wieder von ihrer besten Seite, sodass den gesamten Satz aus einem Vorsprung heraus agiert werden konnte. Nach einer Angabenserie von Jenny Kitzinger zeigte Grumme Nerven. Angaben gingen ins Netz, Annahmen gegen die Wand und der gesamte Spielaufbau funktionierte nicht mehr, so dass dieser Satz  bald darauf klar und ungefährdet auf dem Konto der FdG Mannschaft verbucht werden konnte.

Der Start in den vierten Satz verlief zwar etwas schleppend, doch nach dem Ausgleich bei 9:9 mussten Trainer, Spieler oder Zuschauer nicht auch nur für einen Moment am Sieg zweifeln. Grumme schien das Spiel aufgegeben zu haben, so dass auch dieser Satz und damit das Spiel mit 25:15 nach Hause gebracht wurde.

 Es spielten: Bleichrot, Kitzinger, Kranz, Majchszak, Mayer, Reinke, Rinn, Stengel, Stjepic, Wolter, Zwingmann

Spielbericht vom 26.10.2008

FdG Herne 3 – RW Stiepel   3:0 (25:12,25:15,25:12) 

Klarer FdG Sieg gegen Stiepel

Auf Grund diverser Partys am Vortag etwas müde, aber trotzdem hoch motiviert die Tabelle weiter nach oben zu klettern, ging die dritte Damen der SG FDG Herne in ihr viertes Saisonspiel. Schnell war klar, dass FDG den Mädels aus Bochum heute nicht mehr als eine Statistenrolle einräumen würde. Während sich FDG von Anfang an durch sicheres und konsequent auf Angriff ausgerichtetes Spiel auszeichnete, spielten sich RW Stiepel häufig selbst aus: zu viele verschlagene Angaben, zu wenig Druck im Angriff und zu viele Bälle im Netz. Da der erste Satz schnell und klar mit 25:12 an FDG ging, konnte Trainer Wladimir Bleichrot im Folgenden beliebig durchwechseln. In jeglicher Konstellation zeigte sich ein sehr schönes und starkes Spiel, bei dem der Sieg in den folgenden Sätzen (25:15 und 25:12) für FDG zu keiner Zeit gefährdet war.

 Es spielten: Bleichrot, Kitzinger, Kranz, Mayer, Rinn, Stengel, Stjepic, Wolter, Zwingmann

 

Spielbericht vom 18.10.2008

Tus Hattingen 3 – FdG Herne 3   1:3 (15:25;25:23,25:12,25:14)

FDG siegt in Hattingen

Hohe Erwartungen hatte die FDG-Mannschaft vor Beginn des 3. Saisonspiels. Die Ambitionen waren stark, nach der knappen und schmerzhaften Niederlage gegen Grumme 3 den Anschluss an die Tabellenspitze wieder herzustellen und damit dem Saisonziel „Mitspielen im oberen Drittel“ und optimalerweise „Aufstieg in die Bezirksliga“ näher zu kommen.
Leider war von dieser Motivation im ersten Satz nicht viel zu merken. Die Angaben kamen nicht, es kam kaum ein vernünftiges Aufbauspiel zu Stande und eine Angabenserie von Hattingen brachte direkt zum Satzanfang einen Rückstand von 3:10. Peinliches Ende war der Satzverlust mit grademal 15 eigenen Punkten.
Zu Beginn des zweiten Satzes schaffte es Außenangreiferin Meike Wolter durch eine Angabenserie einen Vorsprung von sechs Punkten herauszuspielen. Zwar wurde dieser nach und nach eingeholt- Hattingen schaffte es sogar mit 19:17 in Führung zu gehen- doch der Kampfgeist der FDG-Mädels war erwacht und dank mehrerer harter und präziser Angaben von Mittelangreiferin Kirsten Stengel sowie eines Annahme- und Angriffspiels, das die Fähigkeiten der Hernerinnen zumindest erahnen ließ, ging der Satz letztendlich glücklich aber verdient mit 25:23 an FDG.
Motiviert durch den Satzgewinn zeigte sich im dritten Satz dann endlich die technische Überlegenheit. Das Spiel lief von Anfang an flüssig, die Annahmen kamen endlich dahin wo sie sollten, sodass Stellspielerin Miriam Kranz ihre Angreiferinnen fantastisch in Szene setzen konnte. Hattingen zeigte sich offensichtlich überrascht und geschockt von den plötzlich gezeigten Fähigkeiten der FDGlerinnen, sodass Mittelangreiferin Annika Rinn, die die Angabe beim Spielstand von 8:8 übernahm, diese erst wieder bei 23:8 abgeben musste. Der Satz wurde kurz darauf klar mit 25:12 nach Hause geholt.
Überschattet wurde dieses Erfolgserlebnis leider durch eine Verletzung von Meike Wolter nach einem Zusammenstoß am Netz. Die für Meike eingewechselte Christina Mayer- eigentlich Libero, aber auf Grund einer gewissen Personalnot an diesem Spieltag als Universaljoker vorgesehen- meisterte die Aufgabe als Außenangreiferin mit Bravour.
Nach diesem Erfolgserlebnis zeigte sich die FDG Mannschaft vollkommen gelöst. Außenangreiferin Jenny Kitzinger und Diagonalspielerin Irina Bleichrot verwandelten alles, was ihnen vor die Finger kam, die Feldabwehr holte längst verloren geglaubte Bälle und die Angaben kamen sicher. Hattingen dagegen zeigte vorerst quasi keinerlei Gegenwehr und erwachte erst zu spät aus der Lethargie, sodass auch dieser Satz eindeutig mit 25:14 an FdG ging.
Ein großer Dank geht auch an die Mannschaftsmitglieder, die mitgefahren waren und die ganze Zeit kräftig anfeuerten, obwohl sie krankheits- oder verletzungsbedingt selbst leider nicht auf dem Platz stehen durften.

Es spielten: Bleichrot, Kitzinger, Kranz, Mayer, Rinn, Stengel, Wolter

 

Spielbericht vom 20.09.2008
FdG Herne3 vs Grumme2 (25:14, 25:18, 30:32, 21:25, 13:15)

Am zweiten Sieg knapp vorbei geschlittert

Der Tag begann mit einem so wundervoll. Die Mannshaftsführerin Annika hat sogar das erste mal seid langem die Angabe beim Auslosen für uns geholt. Es klappte einfach alles wunderbar und der Gegner wurde super unter Druck gesetzt. Möglicherweise hat die Grummer Mannschaft uns unterschätzt und verlor so zu 14. Das war unter anderem  der Aufschlagsserie von 9 Punkten der Stellspielerin Julia Reinkezu verdanken. Im zweiten Satz mussten die Herner schon ein wenig mehr tun, aber auch diesen brachten sie schnell mit 25:18 in trockene Tücher, denn der Block stand und die Angriffe kamen durch. Im dritten Satz wurden ein paar Herner ausgetauscht und anfangs sah es ganz gut aus für die FdGler. Doch dann wurde es kritisch. Mehrmals hatte die Heimmanschaft die Chance den Sack zuzumachen. Die Stimmung in der Halle war angespannt, aber Fans und Ersatzspieler feuerten die Sechs auf dem Feld aus tiefster Seele an. Aber anstatt sich durchzusetzen und den entscheidenen Punkt druckvoll durchzubringen, wurde der Ball eher freundschaftlich über das Netz gespielt. Wahrscheinlich aus Angst die so tüchtig erkämpften Bälle aus der Anahme ins Netz zu schlagen. Der Krimi endete mit 32:30 für die Bochumer, die durch diesen Satz ins Spiel kamen und auch den vierten Satz für sich holten (25:21). Im Entscheidungssatz kämpften die Herner um den Sieg und gingen schnell mit fünf Punkten in Führung. Es wurde gekämpft ohne Ende, doch der Satz ging relativ knapp 13:15 verloren. Zusammenfassend kann man sagen, das die Herner Mannschaft sich ins Zeug gelegt hat aber im Endeffekt sich den Sieg durch den dritten Satz quasi selber verbaut haben. Trotzdem haben alle gut gespielt und vor allem zusammengehalten. Wir freuen uns im Übrigen sehr, dass Jenny Kitzinger nach einer Spielpause zurück in der Mannschaft ist und uns bei den letzten beiden Spielen seelisch unterstützt hat.

Es spielten: Judith Lindner, Julia Reinke, Miriam Kranz, Annika Rinn, Anica Stjepic, Meike Wolter, Kirsten Stengel, Nadine Zwingmann, Irina Bleichrot, Sabrina Majchrzck, Jenny Kitzinger und Christina Mayer als Libera

Aller Einsatz -hier von Annika Rinn- wurde nicht belohnt. Knackpunkt war der 3. Satz, der nach vier nicht verwandelten Matchbällen an Grumme ging. Danach riss der Faden im Herner Team.

 

Spielbericht vom 13.09.2008
SpVg Bochum- FdG Herne 1:3; 25:23,12:25, 18:25, 16:25

Erstes Saisonspiel- erster Sieg


Der erste Satz dieser Saison begann bevor die Herner wach wurden. Der Gegner aus Bochum ging schnell in Führung, doch bei dem Spielstand von 9- 12 wurde dann endlich gegen gehalten. Endlich wurden auch mal richtige Angriffe durchgeführt, und so konnten viele direkte Punkte gemacht werden. Die schnellen Pässe klappten super. Der Satz ging dennoch 23:25 verloren. Es gab einfach zu viele Einzelfehler in der FdG-Aufstellung. Im zweiten Satz gaben die Herner Mädels ebenfalls nicht mehr als nötig war. Doch das reichte locker und der Satz ging 25:12 an das FdG-Team. Die Angabenserien, unter anderem von der Stellspielerin Mimi, setzte die Bochumer dermaßen unter Druck, dass sie nicht ins Aufbauspiel kamen. Doch anstatt weiter zu kämpfen, wurde der dritte Satz wieder ziemlich schläfrig begonnen. Aber auch dieser Satz wurde, diesmal zu 18, gewonnen. Der letzte Satz, und somit das Spiel, wurde souverän zu 16 gewonnen. Insgesamt kann man sagen, dass die Herner mehr drauf haben, als das, was sie an diesem Spieltag gezeigt haben. Trotz der allgemeinen Müdigkeit auf dem Feld, war die Stimmung gut. Die Mannschaft hat sich gegenseitig motiviert und angefeuert. Zur Belohnung und zur Feier des Sieges und auf Grund des anstehenden Geburtstags, gab Fruchtie mitgebrachte Leckereien aus. Das neue Spielsystem klappt gut und man spielt schon gut zusammen. Es fallen fast keine Bälle mehr zwischen zwei Spieler. Die Absprache im Angriff stimmt auch schon. Die Stellspieler und die Angreifer haben sich aufeinander eingespielt und die Libera hält alles sicher hinten.
Ziel ist es, in den nächsten Spielen mehr aus sich rauszukommen.

Für Herne spielten: Judith, Isi, Mimi, Jule, Meike, Fruchtie, Kiki, Nadine, Irina und Sabrina

 

 

 

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