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2. Damen |
Saison 2011/12 |
Landesliga |
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oben v. l. n. r.: Svenja Kesten, Anja Techert, Agnes Bando, Laura Kruska, Thomas Bohner, Lisa Simanzik, Nathalie Behr
unten v. l. n. r.: Sarah Kranz, Cordula Meßler, Lena Sauer, Janina Benthaus, Sandy Sivara, Karolin Rulczynski
Landesliga: 10. Spieltag - 21.01.2012 - Damen II
TC Gelsenkirchen - SG FdG Herne 1 - 3 ( 25:20 22:25 22:25 19:25 )
Tabellenführer TC Gelsenkirchen besiegt
Schon in der letzten Woche wurde der Tabellenzweite SG Sendenhorst von der 2.Damenmannschaft des FdG Herne besiegt. Am heutigen Spieltag musste die Mannschaft nach Oberaden reisen, um auf den Tabellenführer zu treffen. In der Hinrunde hatte der TC Gelsenkirchen die Zweitvertretung der FdG Herne noch knapp mit 3:2 geschlagen, das sollte in der Rückrunde anders werden.
Im ersten Satz war zu erkennen, dass die Gelsenkirchenerinnen zwar schneller ins Spiel fanden, aber heute nicht die unbedingt überlegenen Gegner waren.
Als der erste Satz knapp mit 25:20 abgegeben werden musste, waren die FdG Mädels nicht mehr zu halten, jetzt war der Ehrgeiz geweckt. Die
Außenangriffe von Sarah Polfuß und Kim Altwasser, sowie auch die gute
Feldabwehr und ein variables Zuspiel, brachten die Mädels in die
Erfolgsspur.
Mit zunehmender Spieldauer klappte es auch mit dem Block immer besser und die Mittelangreiferinnen konnten sich gut in Szene setzen.
Nach ausgeglichenem viertem Satz brachte eine Aufgabenserie den Herner
Mädels den verdienten 3:1 (25:20, 22:25, 22:25, 19:25)Erfolg.
Nun soll am 28.01.2012 beim Vfl Telstar Bochum der nächste Sieg eingefahren werden.
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 Uli gab wertvolle Tipps von Außen
 Auch Zuspielerin Lena machte Punkte mit direkten Angriffen
 JUBEL!
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Landesliga: 17.12.2011 - Damen II
SG FdG Herne - SVE Grumme 2 - 3 ( 24:26 26:24 23:25 25:22 5:15 )
Schade schade…
Nach dem Sieg gegen Oberaden ging man optimistisch in die Begegnung gegen Grumme, obwohl die Spielweise der Bochumern einem nicht so gut lag in der Vergangenheit. Die Herner starteten gut, man konnte sich sogar einen kleinen Vorsprung erarbeiten und bis 23:18 ausbauen. Danach lief leider so gut wie nichts und sowohl starke Aufschläge als auch viele gelegte Bälle brachten Grumme den ersten Satzgewinn. Im zweiten Satz hinkten die Herner ebenfalls immer ein paar Punke hinterher bis man unterstützt von guten Aufschlägen von Kim Altwasser Boden gutmachen konnte. Knapp aber verdient ging dieser Durchgang an FdG. Kämpferisch ging es auch in den nächsten beiden Sätzen weiter, jeder Ballwechsel hart umkämpft. Sandy Sivara schaffte es immer wieder den großgewachsenen Block zu überwinden und die Abwehr zeigte sich wieder wacher. Der 3. Satz ging knapp an Grumme und den 4. Durchgang sicherten sich nach starker Aufholjagd erneut die FdG-Mädels.
Nun ging es also darum im entscheidenden Tie-Break den besseren Start zu erwischen und dieses ging leider Grumme wesentlich besser, sie konnten sogar eine 9:1-Führung ausarbeiten. Nachdem die Herner aus der Schockstarre erwachten, spielten sie zwar wieder besser mit, aber für mehr war es leider zu spät: man gab den letzten Satz deutlich 5:15 ab. Somit überwintern die Damen auf dem 6. Platz.
Es spielten: Altwasser, Bando, Behr, Benthaus, Kruska, Meßler, Sauer, Simanzik, Sivara |
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Landesliga: 7. Spieltag - 10.12.2011 - Damen II
SG FdG Herne - SuS Oberaden 3 - 0 ( 25:18 25:19 25:23 )
FdG Damen II nehmen Fahrt auf
Die 2. Damen der FdG Herne haben den Schwung aus den letzten beiden gewonnen Spielen mitgenommen und haben mit starkem Kampfgeist den Tabellenzweiten glatt in drei Sätzen besiegt.
Es entwickelte sich von Beginn an ein spannendes Match auf Augenhöhe. Beide Teams starteten ohne Anlaufschwierigkeiten voll durch, mit dem besseren Start für Herne. Sandy Sivara legte mit druckvollen Aufschlägen den Grundstein für die 5:1-Führung. In diesem ersten Satz klappte aber auch sonst fast alles. Besonders in der Abwehr wurde sehr effektiv gearbeitet: der gegnerische Angriff wurde gut gelesen, der Abwehrriegel entsprechend positioniert und auch der Block und die Blocksicherung standen immer wieder richtig. Dies war die Basis für druckvolle Gegenangriffe, die immer wieder in der Oberadener Feldhälfte einschlugen. Die Führung konnte bis zum Satzende sogar noch leicht ausgebaut werden, 25:18 hieß es zum Schluss.
Der zweite Satz begann ähnlich konzentriert. Oberaden erhöhte den Druck im Angriff, aber mit sehr starker Laufarbeit und hohem Einsatzwillen konnten die Bälle immer wieder vom Boden gekratzt werden. Vor allem die langen, kräftezehrenden Ballwechsel wurden fast ausschließlich von FdG gewonnen und wurden frenetisch gefeiert. Dazu kamen starke Aufschlagserien von Kim Altwasser, Agnes Bando und Laura Kruska und auch der zweite Satz konnte mit 25:19 auf der Habenseite verbucht werden.
Jeder wusste, dass Oberaden den letzen noch fehlenden Satz nicht einfach verschenken würde und dass das Herner Team weiter aufmerksam agieren muss. Oberaden wehrte sich mit aller Kraft und hatte in der ersten Satzhälfte immer wieder Erfolg mit schnellem Angriffsspiel. Die Herner Mädels hatten noch dazu mit zwei gegnerische Aufschlagserien von jeweils 4 Punkten zu kämpfen. Die Annahme wollte einfach nicht mehr gut nach vorne kommen. Die Angreifer konnten somit nicht mehr optimal einsetzen werden und wenn der Pass gut kam wurde im Angriff zu harmlos agiert. Der Rückstand vergrößerte sich auf 6 Punkte und das vorher gezeigte Selbstbewusstsein sank. In den Auszeiten sammelte sich die Mannschaft noch einmal und die gemeinsame Marschrute, nun selbst wieder zu agieren und Druck zu machen wurde wieder besser umgesetzt. Bei 19:22 für die Gegner kam Lisa Simanzik an den Aufschlag und ging volles Risiko: mit Erfolg. Oberaden konnte nicht effektiv aufbauen und Herne nahm die Dankebälle gerne an. Vor allem Sandy Sivara nahm in dieser Phase das Herz in die Hand und versenkte zwei harte Angriffe direkt im gegnerischen Feld. Und als dann noch Oberaden den Ball zum entscheidenden 25:23 ins Netz spielte war die Freude grenzenlos.
Dies war ein verdienter Sieg, der FdG Herne nun auf den 5. Platz der Tabelle bringt.
Der gegnerische Trainer meinte nachher, dass er gegen eine „Gummiewand“ gespielt hätte, weil die Herner Abwehr fast alles verteidigte und nicht tot zu kriegen gewesen wäre. So darf es gerne weitergehen im nächsten Spiel gegen Tabellennachbar Grumme. |
 Organisatorin der Abwehr: Libera Janina Benthaus
 Große Freude nach dem Sieg
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Landesliga: 6. Spieltag - 26.11.2011 - Damen II
TuS Bönen - SG FdG Herne 0 - 3 ( 17:25 19:25 22:25 )
Damen II können nach einer weiteren Leistungssteigerung erneut punkten
Mit druckvollen Aufschlägen, einer stabilen Annahme, guter Blockarbeit sowie krachenden und taktischen klugen Angriffen im Wechsel, dominieren die FdG-lerinnen von Beginn an das Spiel.
Nach einer kurzen "Aufwärm- und Eingewöhnungsphase" nach dem Anpfiff, deckte zunächst einmal Kim Altwasser mit ihren Aufschlägen die Schwächen in der Bönener Annahme auf. Agnes Bando trat in Kims Fußstapfen und sorgte mit ihren Aufschlägen für teilweise Hilflosigkeit auf Bönener Seite.
Doch nicht nur die Aufschläge waren es, die Bönen das Leben schwer machten. Gut postierte Blocks sorgten entweder für direkte Punkte oder machten es der Herner Abwehr, um Libero Janina Benthaus, leicht, den Ball im Spiel zu halten. Den Rest erledigten dann Zuspielerin Lisa Simanzik und ihre Angreiferinnen. Lisa hatte erneut einen Sahnetag erwischt und die Angreiferinnen wussten die Qualität der Pässe zu nutzen. Egal ob Mitte oder Außen, der Herner Angriff punktete und die FdG-Sechs zog langsam aber sicher bis zum 25:17 davon.
Satz Zwei begann mit einer kleinen Kuriosität. Beide Teams benötigten insgesamt fünf Aufschläge, bis endlich mal ein Ball den Weg übers Netz fand. Dem TuS Bönen gelang dieser "Durchbruch" und Herne schien ein wenig überrascht oder was auch immer. Auf jeden Fall konnte die Annahme mit den Aufschlägen zunächst einmal nichts brauchbares anfangen. Glücklicherweise konnte Bönen den Rückenwind nicht nutzen und setzte nach drei Servicewinnern in Folge, den nächsten Aufschlag in´s Netz. Nun war die FdG-Sechs wieder hellwach und spielte ihr Spiel. Zwar lief man noch einem kleinen Rückstand hinterher, aber nur für kurze Zeit. Genau für eine komplette Rotation. Dann war Hernes Zuspielerin Lisa Simanzik auf Position 1 angekommen und spielte mittels ihrer Aufschläge ein wenig "Katz und Maus" mit Bönens Annahme. As, Servicewinner oder Danke-Ball für Herne. Acht mal in Folge war die Sechs von Trainer Grünewald in höchster Not. Zwischenstand für Herne: 14:9
Nun waren beide Teams hellwach und schenkten sich nichts. Bönen versuchte jetzt häufiger, mit kurz hinter den Block gelegten Bällen zu punkten, war damit aber nicht wirklich erfolgreich. Zwar musste nun des öfteren Hernes Zuspielerin auf Pos. 1 verteidigen. Doch das was die für diese Fälle als "Ersatzzuspielerin" fungierende Laura Kruska auf der Diagonalen den Angreiferinnen zuspielte, konnte sich ebenfalls sehen lassen. Insbesondere Hernes "Außen" Sandy Sivara hatte so ihren Spaß mit Lauras Pässen. Mit "Urgewalt" drosch sie auf die Bälle und ließ Bönen nicht den Hauch einer Abwehrchance.
Dann hieß es 21:14 für Herne. Alles klar, das war´s. Dachten wohl alle, aber der TuS kam noch einmal auf. Eine kleine Schwächephase auf Seiten der FdG-Sechs und Bönen kam bis auf 2 Punkte heran. Dann war aber endgültig Schluss mit Lustig. Herne arbeitete wieder konzentriert und vorbereitet durch eine gute Aufschlagserie von Agi Bando, fuhren die Mädels auch den zweiten Satz ungefährdet ein.
Zu Beginn des dritten Satzes zog Herne zunächst leicht davon. Dann aber kam Bönen auf. Ein aufmerksamer Block auf Bönener Seite sorgte für eine kurze Phase der Ratlosigkeit, insbesondere bei den Mittelangreiferinnen, der FdG-Sechs. Die an diesem Tag erneut gut aufgelegte Karina Zuk kam kaum noch durch und blieb mit ihren Angriffen häufig im Block kleben. Die Außenangreiferinnen hatten ebenfalls eine vorrübergehende Ladehemmung, Bönen egalisierte und zog langsam aber sicher davon. Sehr erfreulich und enorm wichtig in dieser Phase, Herne steckte zu keiner Zeit auf. Die Mannschaft kämpfte beherzt weiter und demonstrierte, dass sie auf keinen Fall einen weiteren Satz spielen wollte. Und getreu dem Motto "Nichts hält ewig, du musst nur lange genug drauf kloppen!" wurde der Einsatz belohnt. Cordi Meßler läutet zunächst mit zwei schönen Blockpunkten die finale Phase des dritten Satzes ein. Die Euphorie konnte sie in ihr anschließendes Aufschlagrecht mitnehmen und sorgte mit vier Servicewinnern in Folge für eine 23:20-Führung der FdG-Sechs. Damit war der Widerstand des TuS Bönen gebrochen und Herne fuhr verdient den Satz und den Sieg ein.
Trainer Thomas Bohner sah es mit Freuden und attestierte der Mannschaft eine geschlossene Leistung aller. "Höchst erfreulich war, dass die Mannschaft auch in kritischen Situationen die Köpfe nicht hängen ließ und immer bereit war, alles zu geben. Diese Einstellung, gepaart mit guter Stimmung und viel Freude am Spiel, hat uns heute als Sieger vom Feld gehen lassen!"
FdG Herne: Sandy Sivara, Kim Altwasser, Agnes Bando, Natalie Behr, Laura Kruska, Janina Benthaus, Cordula Meßler, Lisa Simanzik, Karina Zuk
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 Eine stabile Annahme, hier von Sandy,
 sowie gute Blockarbeit, wie hier von Lisa
 und hier von Sandy, sorgten für viele Punkte.
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Landesliga: 5. Spieltag - 19.11.2011 - Damen II
TB Höntrop II - SG FdG Herne 1 - 3 ( 20:25 26:24 15:25 26:28 )
Lisa pritscht Damen II zum Sieg
Ein gelungenes Beispiel dafür, dass es niemals auf die Umstände, sondern nur auf die Reaktion darauf ankommt, lieferte die zweite Damenmannschaft am vergangenen Samstag. Zu dem verletzungsbedingten Langzeitausfall von Zuspielerin Sarah Kranz, gesellte sich zum Ende des Montagtrainings der letzten Woche ein weiteres Waterloo!
Zuspielerin Lena Sauer knickte um und zog sich eine Verletzung am rechten Sprunggelenk zu. Nun war "Holland in Not". Bis zum Wochenende musste eine Lösung gefunden werden. Trainer Thomas Bohner entschied sich, die technisch versierte Lisa Simanzik von ihrer angestammten Diagonalposition, auf die Position der Zuspielerin zu setzen. Eine mutige Entscheidung, denn Lisa hatte noch nie in ihrer Karriere als Zuspielerin fungiert. Um ihr die wichtigen Erfahrungen, insbesondere im Hinblick auf die völlig anderen Laufwege, zu vermitteln, wurde für Donnerstag kurzerhand ein Trainingsspiel gegen Damen I verabredet. Dankenswerterweise kam Damen I-Trainer Uli Walkenhorst der Bitte nach und Lisa wurde auf der Position "fit gemacht". Anfänglich noch etwas holprig, aber zusehends besser werdend, spielte sich Lisa in die Rolle ein.
Nun kam es am Samstag darauf an, "die Kraft auch auf die Straße zu bringen". Die Gegnerinnen aus Höntrop fanden etwas besser in´s Spiel und setzen direkt zu Beginn mit zwei Servicewinnern ein Zeichen. Vom 4:1 für den Gegner unbeeindruckt, ging die erst 16-jährige Newcomerin Karina Zuk, die erstmals von Anfang an auf dem Feld stand, zum Aufschlag und sorgte mit druckvollen Aufschlägen für einen Notstand in der Höntroper Annahme. Ausgleich! Es folgte ein offener Schlagabtausch mit wechselndem Aufschlagrecht. In dieser Phase blitzte Lisas Können auf der Zuspielposition schon mehrfach auf und insbesondere die Außenangreiferinnen auf Herner Seite ließen sich nicht zwei Mal bitten. Dann war es zunächst Sandy Sivara und in der Folge erneut Karina Zuk, sowie Agnes Bando, die mit druckvollen Aufschlägen den Weg zum ersten Satzgewinn ebneten.
Zu Beginn des zweiten Satzes kam dann etwas Unruhe auf. Gegen die unangenehmen Top-Spin-Aufschläge der Höntroper Zuspielerin, fand die Herner Annahme zunächst kein probates Mittel. Sechs Aufschläge in Folge und die Bochumerinnen lagen mit 9:3 vorne. Dann war der Spuk vorbei und Herne spielte wieder mit. Kim Altwasser servierte und wie so oft bei Kim: Sie servierte gut! Herne glich aus. Bis zur Schlussphase des zweiten Satzes schenkten sich beide Mannschaften nichts, doch letztlich hatten dann doch die Höntroperinnen das glücklichere Ende auf ihrer Seite.
Die Geschichte des dritten Satzes ist schnell erzählt. Von Beginn an dominierte die FdG-Sechs das Geschehen. Jetzt waren es in erster Linie die Aufschläge, die für Aufsehen sorgten. Sandy Sivara eröffnete das Schützenfest mit sechs Servicewinnern. Karina Zuk und Laura Kruska folgten mit vier bzw. drei und in der Schlußphase war es dann noch einmal Agi Bando, die den Bochumerinnen mit fünf Servicewinnern den Zahn endgültig zog. 22:11 für Herne und keine weitere Mühe mehr, den Satz sicher einzufahren.
So hätte es weiter gehen können, doch Höntrop bäumte sich noch einmal auf. Extrem kämpferisch und sehr beweglich, brachten sie so ziemlich jeden Ball zurück. Obwohl von Lisa gut eingesetzt, biss sich der Herner Angriff in dieser Phase die Zähne an Höntrops Block und Abwehr aus.
Die Einwechselung von Natalie Behr, für die nun etwas schwächelnde Karina Zuk, sorgte für frischen Wind auf der Mittelposition. Natalie startete quasi aus dem Stand mit einem schönen Punkt am Höntroper Block vorbei und sorgte selbst mit gutem Blockspiel für eine Neutralisierung des Höntroper Angriffs. Und als dann noch Agi Bando sagenhafte sieben Servicewinner in Folge servierte, sah Herne beim Stande von 18:14 wie der sichere Sieger aus.
Höntrop hatte aber immer noch nicht genug. Der Aufsteiger konnte erneut zulegen und verlangte den Hernerinnen noch einmal alles ab. Dank einer aufopferungsvoll kämpfenden Abwehr um Libero Janina Benthaus, konnten die Bochumerinnen sich jedoch keinen entscheidenden Vorteil mehr herausspielen. Und auch "Zuspielneuling" Lisa Simanzik gab Gas und spielte sich nicht nur in einen Rausch, sondern auch einen Sahnepass nach dem anderen. Sandy lies es über die Vier so richtig krachen und den Satzball gegen sich, hat die Mannschaft im Rückblick wohl nicht wirklich wahr genommen. Noch einmal Agi, die gegen den Satzverlust aufschlagen musste, und dann noch einmal Lisa, mit jeweils zwei druckvollen Aufschlägen und Herne bejubelte verdient den Spielgewinn.
FdG Herne: Sandy Sivara, Kim Altwasser, Agnes Bando, Natalie Behr, Laura Kruska, Janina Benthaus, Cordula Meßler, Lisa Simanzik, Karina Zuk, Anja Techert |
 Druckvoller Aufschlag von Karina
 Lisa bei der Arbeit
 Freude nach verwandeltem Matchball
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Landesliga: 4. Spieltag - 05.11.2011 - Damen II
TuS Herten - SG FdG Herne 3 - 0 ( 25:12 25:11 25:15 )
Herten eine Nummer zu groß!
Ein spannendes Spiel auf Augenhöhe hatten sich die Spielerinnen beider Teams gewünscht, doch bereits nach der Anfangsphase des ersten Satzes war, zumindest aus Herner Sicht, nur noch ein Hinterherschauen angesagt. Die von Clemens Pospiech trainierten Hertenerinnen dominierten das Spiel nach Belieben und ließen der FdG-Sechs nicht den Hauch einer Chance.
Eigentlich völlig überraschend und so nicht erwartet. Denn zu Beginn der Partie, waren es nämlich die Hernerinnen, die den Ton angaben. Sicher in der Annahme und im Zuspiel, sowie konzentriert und beweglich im Block und in der Abwehr, setzte die Bohner-Sechs die Anweisungen ihres Trainers um. Jubelgesänge bei jedem Punkt auf Herner Seite, standen in einem angenehmen Kontrast zu den leisen Tönen in der Feldhälfte der Gastgeberinnen. Und bis zum Stande von 8:5 für die FdG-Mädels zweifelte bei den Gästen wohl niemand daran, dass die Hernerinnen sich vorgenommen hatten, den TuSis am heutigen Tag den "Marsch zu blasen". "Kapellmeister" Bohner sah es mit Freuden und schwang munter den Taktstock im Rhythmus der Musik die seine Mädels spielten.
Doch die Luft reichte nur für besagte kurze Zeit. Auf Hertener Seite ging Ivonne Klar zum Aufschlag hinter die Grundlinie und mit druckvollen Flatteraufschlägen drückte sie den Herner Mädels quasi die Luft ab. In eine Art Wachkoma gefallen, ließ die Hertener Annahme sieben Punkte in Folge zu. In der Folge sah es dann so aus, als wenn die FdG-lerinnen auf Grund von Luftnot ihre Blasinstrumente an die Hertenerinnen weiter gereicht hätten und Clemens Pospiech hielt nun den Taktstock in der Hand. Der TuS spielte in wunderschönen Tönen munter drauf los und auf Herner Seite war kaum mehr, als einige gequälte Töne zu hören. Auf welche Knöpfe der "Beatmungsmaschine" FdG-Trainer Bohner in den Auszeiten und den Satzpausen auch drückte, Herne wachte aus dem Koma nicht mehr auf.
Kurz und in anderen Worten: "Herten lieferte an diesem Tag eine tadellose Leistung ab und war uns in allen Belangen überlegen. Auch in besserer Verfassung, wäre Herten heute wohl nicht zu knacken gewesen. Nur mit einer Top-Leistung hätten wir eine Chance gehabt. Die zwei Punkte gehen verdient an den TuS", zollte dann auch der Herner Trainer dem Spiel des Gegners Respekt.
FdG Herne: Sandy Sivara, Kim Altwasser, Agnes Bando, Lena Sauer, Natalie Behr, Laura Kruska, Janina Benthaus, Cordula Meßler, Lisa Simanzik, Karina Zuk, Katrin Heß |
 Taktikeinweisung zu Beginn
 Ratlosigkeit in der Annahme
 Hertens S. Göke war an diesem Tag nicht zu blocken
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Landesliga: 3. Spieltag - 23.10.2011 - Damen II
Lüner SV - SG FdG Herne 0 - 3 ( 16:25 16:25 21:25 )
Damen II gewinnen erstes Saisonspiel!
Mit einer durchweg guten Leistung hat sich die zweite Damenmannschaft der SG FdG Herne in der Landesliga zurück gemeldet.
Nach dem 5-Satz-Debakel gegen Telstar Bochum II, präsentierten sich die Mädels von FdG-Trainer Thomas Bohner am vergangenen Wochenende von einer anderen Seite. Direkt zu Beginn zeigten die Damen, dass sie nicht gewillt waren, weitere zwei Punkte liegen zu lassen. Konzentriert und sehr bewegungsfreudig starteten sie in den ersten Satz. Von Beginn an mit auf dem Feld, die „erst“ 14-jährige Katrin Hess. Und genau wie im Turnier am 03.10., fügte sich Katrin, obwohl sonst zwei Klassen tiefer im Einsatz, erneut nahtlos in die Mannschaft ein. Dieser Umstand und die Tatsache, dass heute so gut wie keine technischen und taktischen Fehler aufkamen, führten zu einer schnellen 6-Punkte-Führung der FdG-lerinnen. Dieser Vorsprung konnte nicht nur gehalten sondern sogar ausgebaut werden. Nach 20 Minuten hieß es dann 25:16 und 1:0 für Herne.
Das gleiche Bild im zweiten Satz. Herne gab weiter Gas und zur Mitte des zweiten Satzes stand erneut eine 6-Punkte-Führung auf der Haben-Seite. Grund genug und eine gute Gelegenheit für Bohner, zu wechseln. Mit Isabel Engel und Karina Zuk, schickte er neben Routinier Cordula Meßler, zwei weitere, sehr talentierte, Nachwuchsspielerinnen aufs Feld und diese fügten sich ebenso wie Katrin, nahtlos ins Team ein. Die nun fast komplett geänderte Mannschaft konnte den Schwung der ersten Satzhälfte aufnehmen und beendete auch den zweiten Satz sehr souverän. Nach weiteren 20 Minuten hieß es erneut 25:16 und somit 2:0 für Herne.
Bohner schenkte der quasi neuformierten Mannschaft auch im dritten Satz sein Vertrauen und wurde nicht enttäuscht. An der einen oder anderen Stelle gab es zwar kleinere Abstimmungsproblem, doch die Mädels spielten unbeirrt drauf los und konnten sich erneut in Führung bringen. Dieses Mal sogar mit 8 Punkten.
In der Mitte des Satzes holte Lünen dann auf Grund einer taktischen Änderung noch einmal auf. Die Außengreiferinnen suchten mit hinter den Block gelegten Bällen den Erfolg.
Es dauerte einige Zeit bis die Hernerinnen die taktische Anweisung ihres Trainers, nun mit einer Nahsicherung zu spielen, konsequent umsetzen konnten und Lünen kam bis auf 2 Punkte heran. Dann aber hatte sich die FdG-Sechs darauf eingestellt und ließ nichts mehr anbrennen. Nach 19 Minuten hieß es dann beim Stande von 24:21: Satz- und Matchball für Herne! Der erste wurde direkt genutzt und die Damen feierten verdient ihren ersten Saisonsieg.
FdG Herne: Sandy Sivara, Kim Altwasser, Agnes Bando, Lena Sauer, Janina Benthaus, Cordula Meßler, Lisa Simanzik, Karina Zuk, Isabel Engel, Katrin Heß
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Landesliga: 2. Spieltag - 15.10.2011 - Damen II
SG FdG Herne - Vfl Telstar Bochum II 2 - 3 ( 25:22 25:23 18:25 13:25 7:15 )
Damen II schlägt sich selbst und kassiert eine völlig unnötige Niederlage!
Ein schönes Beispiel in Sachen Selbstaufgabe konnten die Zuschauer beim Heimspiel der FdG-Damen gegen den Lokalrivalen Telstar aus Bochum erleben. Und das, obwohl es überhaupt keinen Grund dafür gab.
Schnell fanden die Hernerinnen ins Spiel und ließen sich auch von der beherzt aufspielenden und kämpferisch eingestellten Telstar-Sechs nicht aus der Ruhe bringen. Die von Trainer Thomas Bohner ausgegebene Marschroute "spielt ruhig und aufmerksam, und glaubt an euch und an das was ihr könnt" schien die Richtige zu sein. Die FdG-lerinnen spielten spielten ebenfalls beherzt und kämpften. Sogar zeitweilige Führungen der Gäste über 3 oder 4 Punkte, schienen die Herner Mädels nicht wahrzunehmen und spielten jeden Ball so, als wäre es der Erste im Spiel. Mit Erfolg! Der Widerstand der Bochumerinnen brach folgerichtig ein und Herne gewann den ersten Satz verdient mit 25:22.
Der Erfolg schien Flügel zu verleihen und Herne startete wie die Feuerwehr in den zweiten Satz. Die FdG-Damen dominierten das Spiel und schnell war eine Fünf-Punkte-Führung heraus gespielt. Was immer Bochum auch unternahm, Herne hatte eine passende Antwort parat. Es folgte zwar eine kleine Ruhephase, in der Bochum bis auf 10:11 heran kam, aber auch diese kleine Krise steckte die Bohner-Sechs weg und spielte ruhig und mit hohem kämpferischen Einsatz weiter. Die Führung wechselte hin und her, bis Bochum in der Schlussphase eine kleine Führung zum 20:18 aufbauen konnte. Doch auch das war zu diesem Zeitpunkt kein Problem für die Gastgeberinnen. Drei gute Aufschläge in dieser kritischen Phase von Aggi Bando. Herne ging mit zwei Punkten in Führung und gab diesen Vorsprung nicht mehr her. 2:0 Sätze für die Hausherrinnen.
Zu Beginn des dritten Satzes das gleiche Bild. Herne dominierte und hatte den Gast jederzeit im Griff. 6:1 für Herne. Die Bochumerinnen schienen aufgegeben zu haben und sich ihrem Schicksal an diesem Tag zu fügen. Völlig ungewöhnlich und überraschend zugleich. Denn in der letzten Saison hatte Herne gegen Bochum ziemlich schlecht ausgesehen. Eine deftige 3:0 Klatsche im Hinspiel und eine ebenso deutliche 3:1 Niederlage im Rückspiel. Die gute Trainingsarbeit in der Vorbereitung und der Gewinn des Einladungsturniers vom 03.10. schienen also ihre Wirkung bei den Hernerinnen hinterlassen zu haben. So dachte zumindest Trainer Thomas Bohner. Dann aber geschah genau das, was zumindest auf Bochumer Seite wohl niemand mehr so Recht glaubte. Beim Stand von 11:9 im dritten Satz hörten die FdG-lerinnen auf zu spielen. Anders ist das nicht zu beschreiben. Sechs, drei, eins und vier Punkte in Folge, jeweils nur unterbrochen durch einen Eigenfehler, sammelte Bochum ein und Herne schaute brav zu. 25:18 für Bochum.
Wer nun dachte es geht ein Ruck durch die Mannschaft und ein Besinnen auf die eigenen Stärken folgt, wurde bitter enttäuscht. In einer Art Schockstarre "klebten die Hausherinnen am Boden, so wie die Fliegen im Teer" und etliche Bälle fielen vor 12 aufmerksam beobachtenden Augen einfach so ins Feld. Aufschläge wurden in schöner Regelmäßigkeit entweder ins Aus oder ins Netz gesemmelt und die Qualität des Zuspiels und des Angriffs in dieser Phase hatte bestenfalls Bezirksklassenniveau. Trauriger Höhepunkt des Satzes: beim Stand von 17:13 für Bochum ließen die Hernerinnen dann noch 8!!! Punkte in Folge einfach so zu. 25:13 für Bochum - Satzausgleich.
Aufbauende Worte, motivierende Worte, deutliche Worte, gar keine Worte. Trainer Bohner hatte alles versucht, aber irgendwie war ihm der Zugang zu seinen Mädels heute versperrt. Zwar versuchte er noch einmal, in der Satzpause zum Tie Break, ein Besinnen auf die eigenen Stärken und ein Vertrauen auf das eigene Können bei seinen Mädels zu aktivieren, doch ohne Erfolg. Die Körpersprache der FdG-Sechs sprach Bände. Der Kampfgeist war aus unerklärlichen Gründen gebrochen und die Mädels ließen sich von den Bochumerinnen artig "an die Hand nehmen und aufs Schafott" führen.
Nun bleibt dem Team eine Woche Zeit, um die Köpfe wieder frei zu bekommen und nach vorne zu schauen. "Ohne die Leistung Bochums schmälern zu wollen, denn nach einem solchen Rückstand nicht aufzustecken und das Spiel noch zu drehen, muss man auch erst einmal hinbekommen", erkennt Bohner die Leistung der Telstar-Mädels an. "Doch meine Mannschaft hätte ein anderes Ergebnis verdient gehabt. Es hat schon ziemlich weh getan, die Mädels ausschließlich an ihrer Einstellung, oder besser gesagt, an ihrer psychischen Leistungsfähigkeit scheitern zu sehen. Daran müssen und werden wir arbeiten!"
FdG Herne: Sandy Sivara, Kim Altwasser, Agnes Bando, Lena Sauer, Natalie Behr, Laura Kruska, Janina Benthaus, Cordula Meßler, Lisa Simanzik
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 und Natalie.jpg) Erfolgreicher Block von Lena (links) und Natalie
 Aggi bleibt im Block kleben...
 und kann nur noch zusehen wie der Ball ins eigene Feld fällt.
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03.10.2011 - Damen II
SG FdG Herne - Diverse 0 - 0 ( )
Damen II gewinnen souverän und nach großartiger Leistung Einladungsturnier
Zwei Tage nach ihrem Auftaktspiel in der Landesliga, folgten die zweiten Damen der FdG Herne einer Einladung des Volleballkreises Bochum-Ennepe-Ruhr-Herne und stellten sich 6 Mannschaften des Volleyballkreises, im Rahmen eines Turniers für die C-Schiedsrichterausbildung, zum Vergleich.
Der Einladung waren neben Herne, der TB Höntrop I (VL), der TB Höntrop II (LL), der TC Gelsenkirchen (LL), der VV Humann Essen II (LL), der SVE Grumme (LL) und der TuS Hattingen (VL), gefolgt. Gespielt wurden jeweils zwei Sätze bis 25. Es waren also für jede Mannschaft 12 Sätze zu absolvieren und das bei sommerlichen Temperaturen vor, und fast schon tropischen Temperaturen in der Halle.
Das Fünf-Satz-Spiel vom Sonntag saß der Bohner-Sechs noch in den Knochen. Zumindest im ersten Satz des ersten Spiels. Dann aber waren die Muskeln und Gelenke warm und die Damen präsentierten Volleyball auf hohem Niveau. Hinzu kam, dass FdG-Trainer Thomas Bohner heute auch mehr Spielerinnen zur Verfügung standen als am Samstag. "Urlauberin" Kim Altwasser war wieder dabei und aus der eigenen Jugend bzw. vierten Mannschaft hatte Bohner zwei talentierte Nachwuchsspielerinnen eingeladen. Isabel Engel und die "erst" 14-jährige Katrin Heß. Beide fügten sich nahtlos in die Mannschaft ein. Insbesondere Katrin Heß, die auf der anspruchsvollen, weil sehr schnellen, Position der Mittelblockerin eingesetzt wurde, hinterließ einen sensationell starken Eindruck. Aber auch Isabel Engel auf der Diagonalen, lieferte mit ihrer unbekümmerten und beherzten Spielweise eine echt starke Leistung ab. Egal ob im Angriff oder in der Verteidigung, beide Spielerinnen haben gezeigt, dass sie durchaus Landesligaformat haben.
Das Bild wurde abgerundet durch eine durchweg gute Leistung der "alten Häsinnen". Ruhig und abgeklärt, und mit viel Freude am Spiel, spielten sie Ihre Positionen und sorgten somit für einen stabilen Rahmen für die beiden Debütantinnen. "Libero-Katze" Janina Benthaus war die Grippe nicht mehr anzumerken. Annahme und Abwehr waren durch ihre starke Leistung der Garant für einen stabilen Angriffsaufbau. Aber auch die anderen Spielerinnen wussten heute in diesen Elementen zu gefallen. Extrem flink und mit großem Kämpferherz, gaben sie keinen Ball verloren. Somit hatte Zuspielerin Lena Sauer selten Probleme, ihre Angreiferinnen taktisch klug und effektiv einzusetzen. Und die dankten es Lena auf ihre Weise, indem sie Lenas Pässe schlicht und einfach "tot" machten.
Kurz: ein volleyballerischer Leckerbissen, den die FdG-Mädels heute servierten.
Am Ende eines anstrengenden Tages, konnten die Hernerinnen verdienterweise den Turniersieg mit nur drei abgegebenen Sätzen bejubeln. Und so war dann auch ein mit der Leistung seiner Mädels mehr als zufriedener Trainer Bohner am Ende des Tages voll des Lobes. "Dieser Sieg wiegt umso mehr, als dass wir uns gerade gegen die favorisierten Teams aus der Verbandsliga und einem Verbandsligaabsteiger keine großen Patzer erlaubt haben. Diese Leistung gilt es zu konservieren und dann ist einiges möglich..."
FdG Herne: Agnes Bando, Laura Kruska, Janina Benthaus, Cordula Meßler, Sandy Sivara, Lena Sauer, Kim Altwasser, Isabel Engel, Katrin Heß, |
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Landesliga: 1. Spieltag - 02.10.2011 - Damen II
TC Gelsenk. - SG FdG Herne 3 - 2 ( 25:21 20:25 23:25 25:20 15:8 )
Den Sieg zum Greifen nahe, doch am Ende fehlte die Luft!
Schade, denn das was die Hernerinnen gegen den Verbandsligaabsteiger Gelsenkirchen zeigten, war größtenteils Volleyball auf sehr hohem Landesliganiveau und hätte vom Ergebnis her mehr verdient gehabt. Doch zum Ende des vierten und im entscheidenden fünften Satz, fehlten den meisten Akteurinnen ganz einfach die Kräfte. Libero Janina Benthaus und Zuspielerin Lena Sauer hatten bis drei Tage vor dem Auftaktmatch mehr oder weniger das Bett gehütet. Zuspielerin Sarah Kranz hatte sich Anfang der Woche das Knie verdreht und konnte gar nicht spielen. Kim Altwasser und Lisa Simanzik fehlten urlaubsbedingt und dann gab es noch eine kleine Liste von „Langzeitkranken“ und beruflicher Verhinderungen. Somit hatte Trainer Thomas Bohner keine frischen Kräfte auf der Wechselbank, doch das tat dem Spiel zunächst keinen Abbruch.
Die favorisierten Gelsenkirchenerinnen begannen sehr souverän und erlaubten sich so gut wie keine Fehler. Herne brauchte etwas, um ins Spiel zu finden und lief von Anfang an einem kleinen Rückstand hinterher. Etwas entspannter wurde die Situation, als Agnes Bando mit vier guten Aufschlägen die TC-Damen unter Druck setzen konnte und die Aufholjagd war eröffnet. Die Abwehr stand gut und Zuspielerin Lena Sauer setzte ihre Angreiferinnen gekonnt in Szene. So holte Herne Punkt für Punkt auf und egalisierte den Gelsenkirchener Vorsprung zum 17:17. Wie so oft folgt auf Licht, Schatten und so auch dieses Mal. Ein kurzes Nachlassen der Konzentration und der TC lief über 21:17 und 24:19 über die Ziellinie der ersten Etappe.
Ein wenig Volleyballpsychologie in der Satzpause und von Beginn des zweiten Satzes an präsentierte sich die FdG-Sechs von einer ganz anderen Seite. Druckvolle Aufschläge, insbesondere von Sandy Sivara, wechselten sich mit taktisch klugen ab und sorgten für gehörigen Druck auf Seiten des TC. Mittelblockerin Natalie Behr hatte Lufthoheit und war für den Gelsenkirchener Angriff wie eine kaum zu überwindende Wand. Die Abwehr, angeführt von Libero Janina Benthaus, kämpfte um jeden Ball. Qualitativ hochwertige Annahmen durch den Riegel Janina Benthaus/ Laura Kruska brachten den Ball genau zur Spielerin und immer wieder spielte Lena Sauer den richtigen Pass. Die Angreiferinnen konnten nahezu nach Belieben punkten und auch Diagonalspielerin Laura Kruska konnte in dieser Phase mit ihren Hinterfeldangriffen glänzen. 19:9 für Herne!
Doch ganz so einfach wie es sich liest, war es aber nicht. Die Mädels mussten eine Menge laufen und die fast schon logische Konsequenz war, dass die Körper dem hohen kämpferischen Einsatz Tribut zollen mussten. Herne gönnte sich also eine „kleine Auszeit“ und Gelsenkirchen holte sieben Punkte in Folge auf. Bohner nahm die letzte Auszeit, die Mädels holten Luft und fuhren schließlich den zweiten Satz verdient ein.
Dadurch angespornt legte Gelsenkirchen im dritten Satz einen Zahn zu, doch auch die Herner Mädels hatten Blut geleckt. Sie hielten dagegen und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Keine Mannschaft konnte sich einen nennenswerten Vorteil erspielen und die Führung wechselte hin und her. Zum Ende des Satzes konnten Cordi Meßler, und erneut Zuspielerin Lena Sauer, durch gute Aufschläge glänzen und dadurch einen kleinen Vorsprung für die FdG-Sechs heraus holen. Dieser Vorsprung reichte und Herne fuhr auch den dritten Satz ein.
Allerdings hatte dieser Satz wieder sehr viel Kraft gekostet und die Hernerinnen gerieten mehr und mehr an ihre Grenzen.
In der Anfangsphase des vierten Satzes schlichen sich dem zu Folge etliche Stockfehler ein und Gelsenkirchen eilte über 9:6 auf 17:11 davon. Mit so einem Vorsprung ist man im Volleyball zwar noch nicht außer Sicht, und Herne kämpfte sich auch noch einmal auf 17:19 heran, aber für mehr reichte die Kraft nicht. Gelsenkirchen ließ nichts mehr anbrennen und spielte den Satz souverän zu Ende.
Die Geschichte des Tie-Breaks ist schnell erzählt. Die FdG-lerinnen waren stehend KO und bis zum Stand von 6:13 nicht mehr in der Lage, ein Mini-Break zu erzielen oder im Angriff zu punkten. Dann folgten zwar nochmal 2 Punkte, aber die Luft war raus.
„Die Überraschung gegen den favorisierten Verbandsligabsteiger blieb leider aus, doch unter dem Strich haben sich die Mädels gut präsentiert“, resümiert ein insgesamt mit der Leistung seiner Mädels zufriedener Trainer Bohner.
FdG Herne: Sandy Sivara, Agnes Bando, Lena Sauer, Natalie Behr, Laura Kruska, Janina Benthaus, Cordula Meßler
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 Auf gehts in den zweiten Satz
 Cordi Meßler wehrt ab
-und-Natalie-beim-Block.jpg) Laura (links) und Natalie beim Block
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