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2. Damen |
Saison 2010/11 |
Landesliga |
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oben v. l. n. r.: Svenja Kesten, Anja Techert, Agnes Bando, Laura Kruska, Thomas Bohner, Lisa Simanzik, Nathalie Behr
unten v. l. n. r.: Sarah Kranz, Cordula Meßler, Lena Sauer, Janina Benthaus, Sandy Sivara, Karolin Rulczynski
Landesliga: 0. Spieltag - 08.05.2011 - Damen II
SG FdG Herne - TV Jahn Dortmund 3 - 0 ( 29:27 25:16 25:20 )
Die Landesligadamen der SG FdG Herne gewinnen ihre beiden Relegationsspiele gegen BFV 72 Münster und TV Jahn Dortmund deutlich mit 3:0 und haben damit das Abstiegsgespenst endgültig vertrieben!
Bereits am Wochenende davor zeigte sich die Mannschaft von einer anderen Seite. In einem Freundschaftsspiel trafen die Hernerinnen auf den Ligagefährten SuS Oberaden und konnten von 5 gespielten Sätzen, drei auf der Habenseite verbuchen. Das sorgte für einen zusätzlichen Motivationsschub, zumal in der Saison beide Spiele deutlich an Oberaden gingen. In den letzten beiden Trainings zeigten sich die Mädels hochkonzentriert und machten deutlich, dass sie in der Relegation alles geben wollten. Und so ging es dann am späten Freitagabend in die Domstadt. BFV 72 Münster hatte zur ersten Relegationsbegegnung eingeladen. Kuriosum zu Beginn: In Münsteraner Sporthallen scheint es keine Lichtschalter, sondern nur außenlichtabhängige Bewegungsmelder zu geben. Das Einspielen, Einschlagen und der erste Satz fanden also unter zunehmender Dunkelheit in diffusem Dämmerlicht statt. Der Leistung konnte dieser Umstand aber Gott sei Dank nichts anhaben. Konzentriert spielten sich die Hernerinnen in´s Match und eilten im ersten Satz bis auf 21:15 davon. Dann folgte zwar eine kleine Annahmeschwäche, in der Münster 4 Mal in Folge durch Servicewinner punkten konnte, aber auch diese Phase wurde gemeistert. Mit 25:20 ging der erste Satz an die FdG-Sechs.
Im folgenden Satz gab es dann kein Halten mehr. Herne drehte auf und lag schnell mit 12:4 in Führung. Zeit und allerbeste Gelegenheit für die ersten Spielerwechsel. Hernes Trainer Thomas Bohner tauschte nahezu die komplette Sechs aus, aber auch das brachte den Spielfluss nicht in´s Stocken. Sicher und ruhig spielten die Mädels ihren Stiefel herunter und wechselten nach einem beeindruckenden 25:7 erneut die Seiten.
Im dritten und letzten Satz das gleiche Bild. Herne dominierte das Spiel und Münster biss sich am Herner Block und an der Feldabwehr die Zähne aus. Lediglich eine erneute, kleine Annahmeschwäche in der Mitte des Satzes, ließ Münster noch einmal auf 11:14 heran kommen. Aber dann war es auch schon vorbei mit dem Widerstand der Domstädterinnen. Mit 25:15 machte die Damen aus dem Revier den Sack zu und jubelten das erste Mal an diesem Wochenende.
Am Sonntag dann, erwartete die Mannschaft den TV Jahn aus Dortmund zu einem echten Finale. 12:30 Uhr wurde die Partie angepfiffen und die Dortmunderinnen zeigten von Beginn an, warum sie einen Tag vorher ebenfalls über BFV 72 Münster triumphiert hatten. Sehr beweglich und kämpferisch eingestellt, fighteten sie beherzt und gaben keinen Ball verloren. Herne stand dem in Nichts nach und es entwickelte sich eine sehenswerte Partie. Das erste Mal war es dann Mittelblockerin Agnes Bando vergönnt, die Damen aus der Meisterstadt des Fußballs mit ihren Aufschlägen richtig in Bedrängnis zu bringen. Nach einer 13:8 Führung für Dortmund, konnten die von Christoph Koch betreuten Damen fünf Aufschläge von Aggi nur noch irgendwie oder gar nicht zurück spielen und Herne nahm die Dankebälle dankend an. 13:13. Ausgleich!
Kurz drauf machte Sarah Polfuß es Aggi nach und sorgte für weitere 4 Punkte Dank guter Aufschläge. 18:15 für Herne. Ob sich die Damen nun schon in der Satzpause wähnten, weiß wohl niemand so genau. Auf jeden Fall holte Dortmund klammheimlich auf und auf einmal hatten die „Schwarz-Gelben“ beim Stand von 24:21 drei Satzbälle. Auszeit Herne, einige aufbauende Worte vom Trainer und nun lag es an Kim Altwasser mit ihren Aufschlägen für den notwendigen Druck zu sorgen. Und Kim gelang tatsächlich das, was insgeheim wohl alle hofften aber sicher nicht alle wirklich glaubten. Als hätte sie sich in den Modus „Guter Aufschlag“ geschaltet und gleichzeitig den Knopf „Nerven ausschalten“ gedrückt, servierte sie, vom Punktestand unbeeindruckt, drei Servicewinner in Folge!!!
Das war wie ein Schock für die Dortmunderinnen. Sie holten zwar noch zwei Mal Satzball, aber angefeuert von dem frenetischen Jubel der anwesenden gut 80 FdG-Fans, hatten die Hausherrinnen kein Problem, den Satz mit 29:27 für sich zu entscheiden.
Damit war das Eis gebrochen und die Nervosität, die bis zum Satzgewinn jede Akteurin an ihrer letzten Leistungsfähigkeit gehindert hatte, war wie weg geblasen. Herne spielte sehr zur Freude des Publikums wie aus einem Guss und Dortmund hatte dem nicht mehr viel entgegen zu setzen. Ab Satzmitte nahm der FdG-Express dann richtig Fahrt auf und zog uneinholbar davon. 25:16!
Und genau wie Freitag nutzte FdG-Trainer Thomas Bohner ab Mitte des zweiten Satzes die Gelegenheit, die Akteurinnen nach und nach zu wechseln. Und auch dieses Mal gaben ihm seine Mädels Recht. Ungefährdet wurde der dritte Satz mit 25:20 gewonnen und damit der Ligaplatz gesichert!
Einziger Wermutstropfen: "Set 1 – Winnerin", Kim Altwasser, verletzte sich bei einer umkämpften Netzsituation am linken Sprunggelenk und muss nun einige Wochen pausieren. Gute Besserung, Kim!
Und so sparte der Trainer dann auch nicht mit Lob: "Sehr gefreut hat mich, dass alle Spielerinnen sich von Ihrer besten Seite gezeigt und überdurchschnittliche Leistungen gebracht haben. Sicher gab es an der einen oder anderen Stelle etwas herausragendere Leistungen. Aber gewonnen haben die Mädels, weil sie sich als Mannschaft perfekt präsentiert haben und ihre Leistung geschlossen haben abrufen können. Ich bin sehr stolz auf die Mädels und jede Einzelne hat Grund, stolz auf Ihre Leistung und ihren Beitrag zur Mannschaftsleistung zu sein!"
FdG Herne: Kim Altwasser, Agnes Bando, Natalie Behr, Janina Benthaus, Sarah Kranz, Laura Kruska, Karolin Rulczynski, Cordula Meßler, Carmen Pietsch, Sarah Polfuß, Lena Sauer, Lisa Simanzik, Sandy Sivara, Anja Techert
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 Bereits nach dem sensationellen Gewinn des ersten Satzes kannte der Jubel keine Grenzen!
 Ein Garant für die erfolgreiche Relegation: Hohe Aufmerksamkeit und Konzentration in den Satzpausen!
 Verdiente Freude einer Mannschaft die sich über die komplette Saison als Mannschaft präsentiert hat.
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Landesliga: 18. Spieltag - 09.04.2011 - Damen II
SuS Bönen - SG FdG Herne 2 - 3 ( 25:18 25:27 25:23 25:27 10:15 )
Bohner-Sechs behält im Tiebreak die Oberhand und sichert sich den Relegationsplatz
„Das war mal wieder Volleyball….“, brachte FdG-Trainer Thomas Bohner es nach dem letzten Saisonspiel gegen TuS Bönen auf den Punkt. Denn 5 Niederlagen in Folge, wobei die letzte gegen SV Grumme schon einer „Arbeitsverweigerung“ gleich kam und von Trainer Bohner als „das Schlechteste was ich je von den Mädels gesehen habe“ bezeichnet wurde, ließen Zweifel an der Ligatauglichkeit der Fdglerinnen aufkommen. Und somit war vor dem letzten Spieltag klar: der direkte Klassenerhalt war nach dem Desaster gegen den bis dato Mitabstiegskonkurrenten aus Bochum nicht mehr möglich und um den Relegationsplatz noch zu erreichen, musste alles zusammen passen. Gegen Bönen durfte man sich keinen weiteren Patzer erlauben und wenn dann noch die Top Teams aus Herten und Oberaden die Kellernachbarn Lüdinghausen und Datteln schlagen, dann wäre der Relegationsplatz erreicht.
Zunächst aber waren die Hernerinnen gefragt. Bönen präsentierte sich von Anfang an selbstbewusst und man konnte den Eindruck gewinnen, als wenn sich die Mannschaft auf ein lockeres Samstagnachmittagspielchen gegen den Tabellenletzten eingestellt hätte. Herne tat in der Anfangsphase des Spiels auch alles, um dem Tabellenfünften in dieser Rolle zu gefallen. Verhalten agierend und mit der Angst vor dem Versagen und dem Abstieg im Nacken, gelang so gut wie nichts und Bönen war schnell auf 14:4 davon gezogen. Auszeit Herne, aufmunternde Worte und zurück aufs Feld. „Machen und kämpfen“, lautete das Motto. Herne bemühte sich, machte und kämpfte sich über 15:21 bis auf 18:23 heran. Aber zu spät! Bönen machte auch und zwar den Sack zu.
Die Satzpause wurde genutzt, um sich auf die eigenen Stärken zu konzentrieren und zurückging es aufs Feld. Bohner hielt an seiner Startsechs fest und die Mädels zeigten, dass das Vertrauen gerechtfertigt war. Beide Mannschaften lieferten sich einen offenen Schlagabtausch mit sehenswerten Aktionen und schenkten sich bis zum 11:11 nichts. Dann aber stockte es irgendwie in den Köpfen der Hernerinnen. Annahme und Abwehr klebten auf der Stelle fest und der Angriff kämpfte mehr gegen die eigene Ladehemmung als gegen Bönen. Logische Folge: Bönen setzte sich ab und Herne sah beim 15:22 erneut die Felle schwimmen. Das aber schien Zuspielerin Lena Sauer überhaupt nicht zu passen. Konzentriert übernahm sie den Aufschlag und brachte ihre Mannschaft durch druckvolle und kluge Aufschläge zurück ins richtige Fahrwasser. 20:22. Bönen agierte nun etwas nervöser – Herne umso konzentrierter. Satzausgleich!
Beflügelt durch den Erfolg und der dadurch gewonnen Erkenntnis „Es geht doch!“ präsentierte sich die FdG-Sechs nun von einer ganz anderen Seite. Kaum noch Unsicherheiten in der Annahme sowie konzentriertes und taktisch kluges Zuspiel, schafften das Fundament für einen erfolgreichen Angriff. Block und Abwehr standen richtig und es entwickelte sich eine sehenswerte Landesligapartie. Im dritten Satz mit dem glücklicheren Ende für Bönen und im vierten Satz 4 war dann wieder Herne dran.
Der Tiebreak musste also die Entscheidung bringen. Und hier zeigte Herne von Beginn an, dass man sich an diesem Tag die Butter auf gar keinen Fall vom Brot nehmen lassen wollte. Höchste Konzentration in allen Elementen des Spiels und Bönen hatte dem nichts mehr entgegen zu setzen.
Nach erfolgreich verwandeltem Matchball flossen Tränen der Freude und die Mannschaft lag sich glücklich in den Armen. Dennoch hatten alle eine mehr oder weniger unruhige Nacht. Denn um den rettenden Relegationsplatz zu erreichen, war ja noch die Schützenhilfe der Hertener- und Oberadenerinnen notwendig. Die spielten aber erst Sonntag. Somit zitterten alle noch bis etwa 14:00 Uhr Sonntagmittag und dann kam endlich die erlösende Nachricht aus Lüdinghausen: Herten besiegt Lüdinghausen und Oberaden besiegt Datteln. Juuhuuuh!!!
Damit ist die Teilnahme am Relegationsturnier gesichert. „In vier Wochen wird sich dann zeigen, ob es für uns eine weitere Saison in der Landesliga geben wird. Aber nachdem was die Mädels am Samstag gezeigt haben bin ich sicher, dass wir es schaffen können…“, orakelt ein ebenfalls erleichterter Trainer.
FdG Herne: Sandy Sivara, Kim Altwasser, Agnes Bando, Lena Sauer, Laura Kruska, Janina Benthaus, Anja Techert, Karolin Rulczynski, Cordula Meßler, Sarah Kranz, Carmen Pietsch, Sarah Polfuß
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 Zwei Erfolgsfaktoren an diesem Tag: Eine solide Annahme so wie hier von Laura...
 ... und hier von Kim,
 sowie hohe Konzentration und Beweglichkeit in der Abwehr.
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Landesliga: 0. Spieltag - 26.02.2011 - Damen II
VfL Telstar Bochum II - SG FdG Herne 3 - 1 ( 25:22 25:23 23:25 25:19 )
Trotz guter Ansätze im Lokalderby kann Herne nicht gewinnen und steht nun im Tabellenkeller
Der kleine Hoffnungsschimmer, der nach der guten Leistung im Rückspiel gegen Lünen zu leuchten begann, im Spiel danach gegen den TuS Herten etwas heller leuchtete und im Spiel gegen den TV Datteln auf Grund einer desolaten Leistung förmlich erstickt wurde, leuchtete zumindest mal bis zur Mitte des ersten Satzes gegen den Lokalrivalen aus Bochum erneut auf. Bewegungsfreudig und aufmerksam präsentierte sich die FdG-Sechs und Trainer Thomas Bohner hegte bis dahin die stille Hoffnung, dass „der Knoten nun endlich geplatzt sei“. Solide Feldabwehr und gute Aufbau- und Angriffsarbeit sorgten für eine 12:8-Führung. Aus welchen Gründen auch immer schlummerten Annahme und Abwehr aber langsam ein und der Angriff bekam wachsweiche Arme. Die Folge: einfache Aufschläge genügten der Beckebohm-Sechs, um für gehörige Unruhe in der Herner Feldhälfte zu sorgen. Vier Punkte und direkt danach nochmal drei Punkte in Folge auf das Konto der Bochumerinnen und Herne konnte nur noch zusehen, wie Telstar die Ziellinie der ersten Etappe überquerte.
So begann dann auch der zweite Satz. Direkt zu Beginn sieben und drei Punkte in Folge nahezu abgeschenkt und so sah man nach nur drei Rotationen einem Sieben-Punkte-Vorsprung hinterher. Danach plätscherte das Spiel so vor sich hin, bis auf Herner Seite Lisa Simanzik das Aufschlagrecht erhielt. Extrem druckvolle Aufschläge von Lisa stellten die Bochumerinnen vor große Probleme. „Notannahmen“ und die daraus resultierenden Angriffe waren leichte Beute, für die nun wieder aufmerksamer agierenden Hernerinnen. Der Lohn war die Übernahme der Satzführung und ein sichtlich geschockter Gegner. Herne zog bis auf 20:17 davon. Die folgenden drei Rotationen tat sich bzw. schenkten sich beide Teams nichts. Das Aufschlagrecht wechselte jeweils direkt und beim Stande von 22:19 für Herne sah alles nach einem Satzausgleich aus. Doch wie schon so oft in dieser Saison hörten die Fdglerinnen wieder auf zu spielen und ließen relativ unbedrängt zwei Mal drei Punkte in Folge zu. 25:23 für Bochum und auch der zweite Satz war weg.
Den Satzgewinn zum Greifen nah – das schien gewirkt zu haben. Im dritten Satz spielte Herne von Beginn an Volleyball und hielt Bochum auf Distanz. Acht zu Fünf für Herne vor Ende der ersten Rotationsrunde, doch dann stellte Bochums Zuspielerin taktisch um. So ziemlich jeder Ball ging über die Vier und die Außenangreiferin nutzte die vergleichsweise geringe Blockhöhe auf Herner Seite, um nahezu beliebig zu punkten. Sechs Punkte in Folge - FdG Trainer Bohner musste reagieren. Eine Stärkung des Blocks war das Ziel und für die bis zu diesem Zeitpunkt gut zuspielende Sarah Kranz, kam Lena Sauer ins Spiel. Völlig zu Recht. Lena machte auf der Außenposition dicht und wusste auch im Zuspiel zu gefallen. Der frische Wind tat dem Spiel der Hernerinnen gut und sie holten sich den dritten Satz.
So hätte es weiter gehen können, aber Bochum hatte noch ein taktisches As im Ärmel. Da der Außenblock auf Herner Seite nun stand lautete die Vorgabe von Bochums Trainer Michael Beckebohm: „Ball nicht schlagen, sondern am Block vorbei ins Feld legen oder in die Mitte pritschen.“ Und trotz aller Vorhersehbarkeit und entsprechender Hinweise von außen, klebten die Hernerinnen bei nahezu jedem so gespielten Ball auf der Stelle fest und sahen zu, wie dieser auf den Boden fiel. Und wenn sich mal jemand bewegte, waren es meist zwei oder drei Spielerinnen, die sich dann aber gegenseitig behinderten. So lief man von Beginn an einem drei- bis vier-Punkte Vorsprung hinterher. Zwar gelang es zwei Mal diesen zu egalisieren und sogar mit 17:13 in Führung zu gehen, aber für die nun notwendige dritte Konzentrationsphase reichte es nicht mehr. Bochum machte weiter wie bisher, holte durch viel Legerei erneut drei, fünf und drei Punkte in Folge und gewann letztlich verdient den vierten Satz und somit das Spiel.
„Damit stehen wir mittendrin im Tabellenkeller und hätten nun allen Grund uns irgendwelche Wahrscheinlichkeitsrechnungen und Schönmalereien im Sinne von `eigentlich sind wir besser als es in der Tabelle aussieht´ einfallen zu lassen. Fakt ist: wenn es uns in den letzten drei Spielen nicht gelingt die bislang einzige Konstante in unserem Spiel, nämlich die Inkonstanz, abzulegen, wird der Abstieg in die Bezirksliga nicht zu verhindern sein!“, bringt FdG-Trainer Thomas Bohner die Sache auf den Punkt.
FdG Herne: Sandy Sivara, Kim Altwasser, Agnes Bando, Lena Sauer, Natalie Behr, Laura Kruska, Anja Techert, Karolin Rulczynski, Cordula Meßler, Sarah Kranz, Lisa Simanzik
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 Grad noch rechtzeitig am Ball.
 Hier schon nicht mehr.
 Und hier gar nicht.
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Landesliga: 14. Spieltag - 19.02.2011 - Damen II
TV Datteln 09 - SG FdG Herne 3 - 1 ( 28:26 25:23 18:25 25:18 )
Im Abstiegskampf unterliegt Herne II dem "Kellerkind" TV Datteln 09 I
Im Grunde würde es genügen, auf den Spielbericht des Hinspiels weiter unten zu verweisen oder diesen per Drag and Drop hierher zu ziehen, um ihn mit dem einzigen Lichtblick des Rückspiels zu versehen. Der deutliche Gewinn des dritten Satzes. Einzig in dieser Phase des Spiels taten die Hernerinnen das was sie hätten tun müssen, um das Spiel zu gewinnen. Nämlich das Herz in die Hand zu nehmen und mit Spielfreude und Selbstbewusstsein sowie im Vertrauen auf das eigene Können, das Feld zu betreten und gegen den Tabellenletzten alles zu geben, um im Kampf gegen den Abstieg Boden gut zu machen.
Aber davon war die FdG-Sechs an diesem Tag ganz weit entfernt. Verhalten, ja nahezu ängstlich klebte die Mannschaft förmlich auf der Stelle fest und lies die Dattelnerinnen machen. Diese nahmen dankend an und spielten den Ball ohne großen Druck entweder in irgendeine Ecke der Herner Feldhälfte oder platzierten ihn kurz hinter den Block bzw. in Feldmitte. Das genügte, um Punkte zu sammeln und um immer eine Nasenspitze voraus zu sein. Bei den wenigen gelungenen Rettungsaktionen der FdG-Abwehr fand der Ball den Weg zur Zuspielerin zu selten. Lange Laufwege und ungünstige Zuspielpositionen ließen kaum eine Möglichkeit entstehen, einen druckvollen Gegenangriff aufzubauen.
Doch auch in Standardsituationen hatten die Hernerinnen so ihre liebe Not. Außenangriff und Außenblock waren an diesem Spieltag im Grunde genommen komplett ausgefallen. Zwar wurde hin und wieder mal gepunktet, aber die meisten Bälle landeten im Aus oder ohne großen Druck direkt auf den Armen der Dattelner Abwehr. Lediglich über die Mitte ging ab und zu etwas. Sowohl im Block als auch im Angriff sorgten insbesondere Agnes Bando und Carmen Pietsch für Druck auf Dattelner Seite.
Unter dem Strich genügte das aber nicht und so zeigten sich nach dem Schlusspfiff Mannschaft und Trainer niedergeschlagen. „Volleyball geht anders. So gut wie nichts von dem was sie kann und was wir in den letzten Monaten trainiert haben hat die Mannschaft heute gezeigt. Nun werden die letzten 4 Spiele richtig schwer und wenn nicht ganz schnell Kampfgeist, Siegeswillen und Selbstbewusstsein in die Mannschaft einziehen, ist der Klassenerhalt nicht zu schaffen!“, spricht FdG-Trainer Thomas Bohner Klartext und ruft damit „Alarmstufe Rot“ aus.
FdG Herne: Sandy Sivara, Kim Altwasser, Agnes Bando, Lena Sauer, Laura Kruska, Janina Benthaus, Anja Techert, Karolin Rulczynski, Cordula Meßler, Carmen Pietsch, Sarah Kranz, Lisa Simanzik
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 Zu Beginn war die Welt noch in Ordnung
 Wie so oft: Über den Block ins Feld
 Orientierungslosigkeit im Herner Block
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Landesliga: 13. Spieltag - 12.02.2011 - Damen II
TuS Herten - SG FdG Herne 3 - 0 ( 25:23 25:19 25:23 )
Herten dreht den Spieß um und gewinnt das Rückspiel mit 3:0
Herne gegen Herten – allein das Lesen dieser Spielpaarung sorgt für knisternde Atmosphäre. Und so überraschte es nicht sonderlich, dass beide Mannschaften zusammen sicher an die 60 Zuschauer motivierten, 75 Minuten des späten Samstagnachmittags in der Bochumer Turnhalle am Ostring zu verbringen. Für Volleyball in der Landesliga sicher ein Zuschauerrekord und beide Mannschaften zeigten mit dem ersten Pfiff des Unparteiischen C. Klomfass, dass sie sich bei den Zuschauern auf ihre Art bedanken wollten. Mit spannendem und von großem Kampfgeist geprägten Volleyball.
Herten startete ein wenig aufgeweckter. Zusätzlich angespornt durch den sicher tief sitzenden Stachel des 3:0-Hinspielerfolgs der Hernerinnen und personell verstärkt durch die Geschwister Stebner (Ferdi an der Linie und Anne auf dem Feld) zeigten die Hertenerinnen von Beginn an, warum sie an diesem Samstag nach Bochum gereist waren. Zwar agierten beide Mannschaften gerade in der Anfangsphase der Partie eher abtastend und vielleicht auch ein wenig nervös, aber unterm Strich unterliefen Herten weniger Fehler und die Mannschaft zeigte sich etwas bissiger. Nach einer Rotationsfolge waren 3 Punkte Vorsprung heraus gespielt. Agnes Bando und Lena Sauer auf Herner Seite sorgten dann durch druckvolle Aufschläge für den kurzzeitigen Ausgleich, doch Hertens Isabel Golbach stellte den Abstand schnell wieder her. Herne gab noch mal Gas und setzte Herten gehörig unter Druck. Doch wie groß der Druck auch war, Herten hielt dagegen und zog Punkt um Punkt davon. Bei 19:24 aus Sicht der FdG-lerinnen wurden Erinnerungen an das Hinspiel in zweierlei Hinsicht wach. Damals gelang es Lisa Simanzik mit ihren Aufschlägn einen 21:24 Rückstand im zweiten Satz zu drehen und damals war es genau wie vergangenen Samstag Mittelblockerin Natalie Behr, die mit einer beeindruckenden Aufschlagserie den ersten Satz beendete. Auch dieses Mal drehte „Alie“ auf und zog Herten fast den Zahn. Dann aber ein unglücklicher Blockabpraller der ins Herner Feld fiel und die „TuSis“ retteten sich mit 25:23 über die Etappenziellinie.
Dieser Duselball sollte der FdG-Sechs noch lange nachhängen. Den Anfang des zweiten Satzes verschliefen die Bohner-Schützlinge komplett und wurden erst zum Ende der ersten Rotationsrunde bei einem Rückstand von 5 Punkten wieder wach. Aufmerksam in Block- und Feldabwehr und druckvoll im Angriff holte Herne nicht nur auf, sondern ging sogar mit einem Punkt in Führung. Dann Aufschlag im Netz, Herten rotierte und Ivonne Klar schlug auf. Mit einem unangenehmen Flattereffekt versehen und mit extremer Länge querten die Bälle das Netz und damit kam die Annahme auf Herner Seite gar nicht klar. Drei Mal wurde sie quasi abgeschossen. Der Riegel postierte sich weiter hinten und Hertens Klar servierte kurz. Tiefschlaf in der Herner Annahme, die natürlich wieder mit einem langen Aufschlag gerechnet hatte, und der Ball war am Boden. Aber nicht nur der Ball, sondern Herne komplett. Der Punktgewinn danach wurde direkt durch einen eigenen verschlagenen Aufschlag zurück gegeben und Herten konnte in der Folge erneut drei Mal durch gute Aufschläge punkten. Damit war die Luft raus und die Herner Gegenwehr gebrochen. Mit 6 Punkten Vorsprung ging der zweite Satz ebenfalls an Herten.
Wenn überhaupt noch etwas gehen sollte an diesem Tag, dann war nun die letzte Möglichkeit dazu gekommen. Und die Hernerinnen zeigten, dass sie sich auf keinen Fall geschlagen geben wollten. Aufmerksam und bewegungsfreudig präsentierte sich das FdG-Team und spielte sich erstmals in dieser Begegnung mit drei Punkten in Führung. Leider nur kurz, denn erneute Schwächen in der Annahme sorgten für den Ausgleich der Hertenerinnen.
Die nun folgende Phase war wohl mit die spannendste des ganzen Spiels. Beide Mannschaften schenkten sich nichts und boten attraktiven Volleyball. Kopf an Kopf,bis zum 19:18 für Herten. Dann wieder Ivonne Klar auf Hertener Seite am Aufschlag und erneut hatte die Herner Annahme kein Rezept parat. 23:18 für Herten. Danach jeweils ein Punktgewinn für beide Mannschaften - 19:24 für Herten. Dann aber wurde es nochmal so richtig spannend. Hernes „Nesthäkchen“ Carmen Pietsch übernahm den Ball und begab sich in die Aufschlagzone. Gegen den Matchverlust schlug sie unbeeindruckt auf und sorgte für gehörigen Druck in der gegnerischen Annahme. In der Folge brachte Herten nur durchwachsene Angriffe zu Stande, die die Hertener Abwehr ohne große Mühe parieren konnte. Mit Erreichen des 23sten Punktes war dann aber Schluss. Herten hatte die Angst vor dem Gewinnen abgelegt und setzte mit einem clever gelegten Ball den Schlusspunkt.
FdG Herne: Sandy Sivara, Kim Altwasser, Agnes Bando, Lena Sauer, Natalie Behr, Laura Kruska, Janina Benthaus, Anja Techert, Cordula Meßler, Carmen Pietsch, Sarah Kranz, Lisa Simanzik
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 gelungene Rettung von Lisa
 Zuspielerin Sarah und Mittelblockerin Agi hecken einen Plan aus
 Natalie bleibt im Block von Tanja Stawinski hängen
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Landesliga: 12. Spieltag - 29.01.2011 - Damen II
SG FdG Herne - SCU Lüdinghausen III 3 - 1 ( 19:25 25:22 25:18 25:19 )
Die zweite Damenmannschaft überzeugt kämpferisch und hat in Sachen Klassenerhalt einen großen Schritt nach vorne getan
„Es gibt Spiele die muss man einfach gewinnen, wenn man ….“ Diese schlichte Erkenntnis ist sicher so alt wie der Wettkampf selbst und eine gern gewählte Floskel in der Berichterstattung. Doch sicher genauso alt und schlicht ist die Erkenntnis, dass man „die Rechnung nie ohne den Wirt machen sollte“ und der war in diesem Fall die SCU Lüdinghausen III. Und der „Wirt“ zeigte von Beginn an, dass er die Rechnung in Sachen Klassenerhalt auf keinen Fall mit einem Rabatt versehen wollte.
In den ersten 15 Minuten tat sich allerdings nicht viel. Herne versuchte sich auf das Spiel der Steverstädterinnen einzustellen, hatte aber insbesondere mit der Verteidigung so seine liebe Not. Lüdinghausen griff zwar nicht unbedingt spektakulär und krachend an. Dafür waren die Bälle aber umso mehr mit einer unangenehmen Länge versehen. Die Folge: die gute Aufschlags- und Angriffsarbeit der FdGlerinnen wurde durch eine falsch postierte und viel zu unbeweglich agierende Abwehr zunichte gemacht. FdG Trainer Bohner bat sehr früh zur ersten Auszeit, um auf genau dieses Verhalten einzuwirken. Ohne Erfolg. Herne kämpfte zwar, aber immer wieder musste die Abwehr den Bällen hinterher schauen. Und wie es in solchen Fällen häufig so kommt stärkt das natürlich des Gegners Selbstbewusstsein. Die extrem junge Lüdinghauser Truppe spielte wie aus einem Guss und legte beim Stande von 17:18 durch eine Aufschlagserie von 5 Punkten in Folge noch einen drauf. Herne brach zusammen und der erste Satz war weg.
Bohner nutzte die Satzpause, um die unbedingt notwendige Verhaltensänderung seiner Mädels zu erreichen. Gebetsmühlenartig predigte er die Volleyballbasics und versuchte so das Abwehrverhalten zu ändern. Mit Erfolg. Es schien ein Ruck durch die Hernerinnen gegangen zu sein. Das Spiel der Damen aus der Burgstadt wurde viel besser gelesen. Der Block arbeitete jetzt aufmerksam und wurde immer öfter zu einer unüberwindbaren Barriere für die Gegnerinnen. Und das was am Block vorbei kam, konnte durch eine nun viel besser stehende und beweglich agierende Abwehr entschärft werden. Kurz: Die FdGlerinnen machten ausnahmslos all das was man tun muss, um im Volleyball erfolgreich zu sein und dominierten in den Sätzen zwei, drei und vier das Geschehen. Und so zeigte sich auch der Trainer nach dem Spiel sehr zufrieden: „Alle Mädels haben heute Grund stolz zu sein. Die Fehler und Unkonzentriertheiten die uns in den letzten Spielen immer wieder das Genick gebrochen haben, habe ich heute nach dem ersten Satz so gut wie gar nicht mehr gesehen. Die Mannschaft hat gezeigt was sie kann und das sie kann.“
FdG Herne: Sandy Sivara, Kim Altwasser, Agnes Bando, Lena Sauer, Natalie Behr, Laura Kruska, Janina Benthaus, Karolin Rulczynski, Anja Techert, Cordula Meßler, Sarah Kranz, Lisa Simanzik
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 Zur Auszeit bitte!
 Kim nimmt an
 Geschafft!
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Landesliga: 11. Spieltag - 22.01.2011 - Damen II
SG FdG Herne - Lüner SV 3 - 0 ( 25:23 25:13 25:23 )
Die zweite Damenmannschaft beendet den Winterschlaf und gewinnt verdient mit 3:0
Zu Beginn sah es allerdings nicht nach einem Herner Erfolg aus. Lünen startete mit druckvollen Aufschlägen, die die FdG-lerinnen vor zunächst unlösbare Probleme stellten. Beim Stande von 5:11 rief FdG-Trainer Bohner seine Mädels zur ersten Auszeit und neben einigen taktischen Hinweisen zum Annahme- und Aufschlagverhalten (in dieser Phase standen nämlich auch schon wieder 3 verschlagene Aufschläge auf Herner Seite zu Buche) gab es für die Akteurinnen überwiegend Altbekanntes aus dem Psychologiekästchen zu hören. Das schien gewirkt zu haben. Herne holte Punkt für Punkt auf und der Vorsprung der Lünerinnen schrumpfte auf 2 Punkte zusammen. Doch wie in den Spielen zuvor, riss auch dieses Mal die Konzentration auf Seiten der Hernerinnen wieder ab und Lünen konnte sich erneut mit 4 Punkten absetzen. Zweite Auszeit Herne beim Stande von 15:19 und eine Wiederholung der Themen der ersten Auszeit. Und dieses Mal kam die Botschaft an. Vorbereitet durch gute Aufschläge von Laura Kruska spielte die Mannschaft nun wie aus einem Guss und hatte beim 24:22 die ersten 2 Satzbälle nach 6 verlorenen Spielen in Folge. Der zweite wurde genutzt und entsprechend groß waren einerseits die Erleichterung und andererseits die Freude.
„Es geht doch, weiter so, nicht nach lassen, Konzentration hoch halten, ihr könnt es, seit selbstbewusst und spielt locker!“ Bohner setzte in der Satzpause weiter auf Stärkung der Psyche und kam bei den Mädels an. Im zweiten Satz lief es wie am Schnürchen. Herne unterliefen kaum noch Eigenfehler und die mannschaftstaktischen Spielelemente wurden von allen konsequent umgesetzt. Lünen wurde nahezu überrollt. Beim Stande von 13:21 versuchten die Lippestädterinnen zwar noch einmal die Aufschlagserie von Kim Altwasser zu unterbrechen. Kim ließ sich jedoch nicht beirren und trug genau wie im ersten Satz, mit 6 Aufschlägen in Folge sowie guter Annahme und Verteidigung, wesentlich zum Erfolg ihrer Mannschaft bei. Mit 25:13 Punkten im Gepäck ging es in die zweite Satzpause.
Der dritte Satz begann wie der zweite endete. Die Herner Mädels bestimmten das Spiel und lagen schnell mit 5 Punkten in Führung. Bohner wechselte nun munter durch und auch das schien dem Spiel der Revierstädterinnen nichts anhaben zu können. Herne baute seinen Vorsprung weiter aus. Schwupsdiwups stand es 18:10 und möglicherweise war in den Köpfen „der Appel damit bereits geschält“. Aber nein, nein! Lünen kam noch mal zurück. Nach und nach wechselte Bohner zur Startformation zurück, aber irgendwie war nun der Wurm drin. Zweite Auszeit beim 23:22, Punktgewinn danach und somit 2 Matchbälle für Herne. Verschlagener eigener Aufschlag und entsetzte Gesichter auf Seiten der FdG-Sechs. Auf Grund der etwas veränderten Startaufstellung hatte Bohner aber noch ein Ass im Ärmel. Beim Stande von 24:23 und Aufschlag Lünen, brachte er Laura Kruska ins Zentrum der Annahme und Laura behielt die Nerven. Punktgenaue Annahme in die Hände von Zuspielerin Sarah Kranz und die setzte goldrichtig Routinier Agnes Bando, die nach langer Verletzungspause an diesem Tag ebenfalls eine der Stützen der Mannschaft war, über die Mitte ein. Trockener Schlag von Agi an den in dieser Phase überforderten Lüner Block und keine Chance mehr, den Ball im Spiel zu halten.
Herne gibt also nach langem „Winterschlaf“ wieder ein Lebenszeichen von sich und verlässt nach diesem verdienten 3:0-Erfolg den Tabellenkeller. Nun gilt es die Wachheit zu bewahren und diese in die nächsten Spiele mit zu nehmen.
FdG Herne: Sandy Sivara, Kim Altwasser, Agnes Bando, Lena Sauer, Natalie Behr, Laura Kruska, Janina Benthaus, Karolin Rulczynski, Cordula Meßler, Carmen Pietsch, Sarah Kranz, Lisa Simanzik
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Landesliga: 10. Spieltag - 15.01.2011 - Damen II
SuS Oberaden - SG FdG Herne 3 - 0 ( 25:15 25:23 25:20 )
Die Zweitvertretung startet mit einer Niederlage ins neue Jahr, zeigt aber phasenweise guten Volleyball
Nur zu gerne hätten die Mädels von FdG Trainer Thomas Bohner den Meisterschaftsmitfavoriten zu Beginn der Rückrunde ins Kreuzfeuer genommen, doch dazu kam es erst gar nicht. Mit einer gewaltigen Ladehemmung starteten die Hernerinnen in das neue Jahr und insbesondere in der Anfangs- und Schlussphase des ersten Satzes wähnte sich das Team wohl noch gemütlich unterm Weihnachtsbaum sitzend und „Kling Glöckchen, klingelingeling!“ singend. So war es zunächst der Tabellenzweite aus Oberaden der es „klingeln“ ließ und zwar im Feld der FdG-lerinnen. Schnell lagen die Gastgeberinnen mit 5 Punkten vorne. Beim Stande von 3:8 aus Herner Sicht schien ein Glöckchen die Bohner-Sechs geweckt zu haben denn die Mannschaft kämpfte sich bis auf einen Punkt an die Oberaderinnen heran. Leider war die Zeit des Erwachens nur von kurzer Dauer. Herne machte die Augen wieder zu, schenkte brav 6 Aufschläge ab und übergab noch 4 Überraschungspakete, mit je 3 Punkten in Folge, als verspätetes Weihnachtsgeschenk an die Hausherrinnen.
Der zweite Satz begann mit einer kleinen Katastrophe. Zwar führten die Hernerinnen zunächst mit 2 Punkten, gaben dann aber, nur durch einen verschlagenen Aufschlag unterbrochen, 6 und 4 Punkte in Folge ab! In dieser Phase wirkten die Spielerinnen hilflos und überfordert mit dem, was auf dem Feld geschah. Doch so wollten sie sich nicht weiter vorführen lassen. Bewegung kehrte ins Team zurück und mit der Bewegung auch der Erfolg. Punkt um Punkt wurde aufgeholt und Oberaden auf der Zielgeraden fast noch abgefangen. Um den Spieß umzudrehen, dazu fehlte in kritischen Spielsituationen zum einen noch die notwendige Ruhe und Abgeklärtheit und zum anderen das nötige Quäntchen Glück.
Der dritte Satz verlief sehr ausgeglichen. Die Fdg-lerinnen zeigte phasenweise das, was sie zu leisten im Stande sind. Sichere Annahmen und gut positionierte Blocks sorgten für zeitweilige zwei, drei, vier Punkte-Führungen und brachten den Tabellenzweiten an den Rand eines Satzverlustes. Allerdings ließ die Konzentration auf Herner Seite aus unerklärlichen Gründen wieder nach und Oberaden rettete sich mit zwei 3-Punkte-Serien über die Ziellinie.
Trotz der sechsten Niederlage in Folge zeigte sich der Herner Trainer nicht unzufrieden mit dem Spiel. „Von der Anfangsphase mal abgesehen, haben die Mädels heute ein insgesamt gutes Spiel abgeliefert“, resümiert Bohner. „Gegen einen der Meisterschaftsfavoriten zu verlieren ist keine Schande, es kommt nur auf die Art und Weise an. Und hier haben die Mädels nach dem Überwinden der Startschwierigkeiten gezeigt, dass sie bereit sind, den Kampf anzunehmen.“
FdG Herne: Sandy Sivara, Kim Altwasser, Agnes Bando, Natalie Behr, Laura Kruska, Janina Benthaus, Karolin Rulczynski, Anja Techert, Cordula Meßler, Sarah Kranz, Lisa Simanzik
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 Karo beim Aufschlag
 Kim nimmt an
 Konzentration bei eigenem Aufschlag
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Landesliga: 6. Spieltag - 20.11.2010 - Damen II
Vfl Telstar Bochum II - SG FdG Herne 3 - 0 ( 25:13 25:21 25:19 )
Bohner-Sechs erwischt erneut einen rabenschwarzen Tag und holt sich in nur 57 Minuten eine deftige Klatsche ab
Wer nach der Pleite gegen Datteln gedacht hatte "Schlimmer kann es nicht werden!" wurde im Spiel gegen das "Kellerkind" aus Bochum eines besseren belehrt und musste erkennen: Alles ist möglich!
Nach gefühlten (und wahrscheinlich auch realen) fünfeinhalb Minuten stand es bereits 9:2 für die hoch motiviert und extrem flink agierenden Bochumerinnen. Wobei - so ganz viel mussten sie in dieser Phase und bis zum Ende des ersten Satzes auch nicht tun. Es genügte völlig, den Ball in´s Feld der Hernerinnen zu spielen. Alles andere geschah dann fast wie von selbst. Verunglückte Annahmen und vor die Füsse fallende Bälle ließen einen kontinuierlichen Spielaufbau auf Herner Seite nicht zu. Und bei den sporadisch auftauchenden Spielzügen, in denen der Ball von der Annahme den Weg über die Zuspielerin bis zur Angreiferin fand, schienen die ansonsten beherzt auf den Ball kloppenden Akteurinnen einen "Nichtangriffspakt" mit den Gegnerinnen eingegangen zu sein. Leichte Beute also für die gut organisierte Abwehr der Beckebohm-Schützlinge. Nach knapp 20 Minuten war der erste Satz beendet und das bis vor anderthalb Spielen hell leuchtende Licht über dem Herner Firmament wurde um ein Drittel herab gedimmt.
Deutliche Worte des Trainers und eine Kampfansage der Mädels, die an das Gebrüll von hungrigen Löwinnen erinnerte, sorgten dafür, dass nach der Satzpause die Spielanteile zunächst gleich verteilt waren. Es keimte Hoffnung auf. Die FdG-lerinnen konnten sich sogar eine kleine Führung erarbeiten, gaben diese dann aber bis zur Satzmitte wieder her. Bochum hatte einfach mehr "Biss", wo hingegen Herne nun sehr an "zahnlose Löwinnen" erinnerte. Zu Beginn gut gebrüllt, aber dann nicht in der Lage den Fangbiss zu setzen. Somit stand es nach weiteren 18 Minuten 2:0 für die Telstar-Damen und das Licht auf Herner Seite wurde um ein weiteres Drittel herab gedimmt.
Ratlosigkeit und lange Gesichter die alles aussagten. Nur nicht, dass nun ein Ruck durch die Mannschaft gehen und alle alles tun würden, um das Feld doch noch mit stolz geschwellter Brust zu verlassen. Eine kurzzeitige 9:6 Führung wurde durch eine Bochumer Aufschlagserie von 8 Punkten in Folge pulverisiert und das war wie ein Dolchstoß mitten in´s Herz der "Herner Löwinnen". Wie im ersten Satz, genügte es den Bochumerinnen den Ball im Spiel zu halten. Den Rest erledigten die Hernerinnen. Sie drehten quasi selbst am Dimmer, schalteten hinter sich brav das Licht aus, stellten sich oben an die Treppe hinunter in den Keller und blicken nun sozusagen "in´s schwarze Kellerloch".
Lichtblick an dem Tag: Youngster Carmen Pietsch, die die Mannschaft erstmals unterstützte, wusste auf der Mittelblockposition zu gefallen. Genauso Lena Sauer, die als Zuspielerin die wenigen guten Pässe die sie bekam, sicher und taktisch richtig an die Angreiferinnen weiter gab.
Fazit: "Auf Regen folgt Sonnenschein", das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Und wenn die Mannschaft nicht die Treppe hinab in´s "dunkle, schwarze Kellerloch" blicken möchte, muss sie sich halt umdrehen. Die Tür ist noch lange nicht hinter dem Rücken zu gefallen. Im Gegenteil. Sie steht weit auf und hinter dem Rücken scheint die Sonne. Also: "Wende dein Gesicht der Sonne zu und die Schatten fallen hinter dich!" Auch das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.
FdG Herne: Kim Altwasser, Lena Sauer, Laura Kruska, Janina Benthaus, Karolin Rulczynski, Cordula Meßler, Carmen Pietsch, Sarah Kranz, Lisa Simanzik
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 und Carmen Pietsch (12) im Block.jpg) Lena Sauer (4) und Carmen Pietsch (12) im Block
 Orientierungslosigkeit im Herner Block
 Gesichter die Bände sprechen
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Landesliga: 5. Spieltag - 13.11.2010 - Damen II
SG FdG Herne - TV Datteln 09 0 - 3 ( 23:25 16:25 24:26 )
FdG Herne II scheitert sang- und klanglos mit 0:3 ...
... und dabei sah im Vorfeld alles so gut aus. Nach der Saisonauftaktniederlage gegen Oberaden, hatten sich die von Thomas Bohner trainierten Hernerinnen, von Spiel zu Spiel steigern können. Bisheriger Höhepunkt war der sensationelle Erfolg gegen den Lokalrivalen TuS Herten vor zwei Wochen. Sehr beweglich in der Annahme und in der Abwehr und großer Kampfgeist sorgten für das notwendige Selbstbewusstsein, um das Feld erhobenen Hauptes verlassen zu können. Dieser Spirit begleitete das Team durch das Training der letzten zwei Wochen und insofern dachte wohl kaum jemand ernsthaft daran, gegen den Tabellenvorletzten in Gefahr zu geraten. Aber wie sagt ein russisches Sprichwort so schön: "Du sollst das Fell des Bären nicht verkaufen, bevor du ihn erlegt hast!" Und die Dattelnerinnen zeigten von Beginn an, dass sie bereit waren alles zu geben, um "ihr Fell" so teuer wie möglich zu verkaufen.
Mit Anpfiff des Schiedsrichters übergaben die Hausherinnen zunächst einmal ein Gastgeschenk. Zwei Aufschläge im Netz, eine Annahme direkt in die Hände der Dattelner Mittelblockerin und kollektiver Tiefschlaf in der Sicherung und Feldabwehr sorgten für die ersten leicht verdienten drei Punkte auf der Habenseite der Dattelnerinnen. Die 09erinnen nahmen dankend an und gaben dieses Geschenk bis kurz vor Satzende nicht mehr her.
Beim Stand von 23:17 für Datteln keimte auf Herner Seite zwar noch einmal Hoffnung auf - Laura Kruska sorgte mit einer Aufschlagserie von fünf Punkten in Folge für den Anschluss zum 22:23 - aber für einen erfolgreichen Blattschuß hatte Herne zu spät zum Halali geblasen und mit 23:25 ging es in die Pause.
Eigentlich hätte nun ein Ruck durch die Mannschaft gehen müssen, aber weit gefehlt. Herne duckte sich weiter wie das Kaninchen vor der Schlange und ließ sich im zweiten Satz, nach anfänglichem, offenen Schlagabtausch, das Fell quasi ohne Gegenwehr über die Ohren ziehen.
Logischerweise hatten die Gäste aus der Kanalstadt nun richtig Oberwasser und zogen zu Beginn des dritten Satzes erneut mit drei Punkten davon. Jetzt endlich kam etwas Leben in die bis dahin stocksteif reagierende FdG-Sechs. Eine bewegliche Annahme und Abwehr sowie Konzentration im Zuspiel und Angriff bescherten den Hernerinnen nicht nur den Anschluss, sondern ab dem zweiten Satzdrittel sogar eine stete zwei-, bis drei-Punkte-Führung. Schade, dass die Zeit des Erwachens nur von kurzer Dauer war. Beim 22:22 nickte Herne wieder ein und ließ den "Dattelner Bären" nicht einmal waidwund, geschweige denn ohne Fell, entkommen.
Datteln gewinnt dank großer Spielfreude verdient mit 3:0 und Herne hat nun eine Woche Zeit, um zu den vorherigen Tugenden zurück zu finden.
FdG Herne: Sandy Sivara, Kim Altwasser, Lena Sauer, Natalie Behr, Laura Kruska, Janina Benthaus, Karolin Rulczynski, Cordula Meßler, Sarah Kranz, Lisa Simanzik
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 Gelungene Annahme durch Libero J. Benthaus
 K. Altwasser scheitert am gut postierten Dattelner Block
 viel zu selten an dem Tag - L. Kruska am Dattelner Block vorbei
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Landesliga: 4. Spieltag - 31.10.2010 - Damen II
TuS Herten - SG FdG Herne 0 - 3 ( 22:25 24:26 23:25 )
FdG Herne II schlägt Herten mit 3:0 und setzt sich damit erst einmal im oberen Tabellendrittel fest
Es spielte zwar „nur“ der Tabellendritte gegen den Tabellenvierten, aber es war ein echtes Spitzenspiel, das die Landesligadamen des TuS Herten und der SG FdG Herne in der Sporthalle Hagem in Datteln zeigten.
Beide Mannschaften schenkten sich von Beginn an nichts. Sicher in den Aufschlägen und in der Annahme, variable Zuspiele und druckvolle Angriffe beider Mannschaften sorgten für ein ausgeglichenes Spiel bis etwa zur Mitte des ersten Satzes.
Dann allerdings ließ die Konzentration in der FdG-Annahme etwas nach und auf einmal hatte Herten durch eine Aufschlagserie von Routinier Monika Joachimsmeier mit 4 Punkten in Folge die Nase vorn. Grund genug für Trainer Thomas Bohner, zur ersten Auszeit zu bitten. Offenbar schien er die richtigen Worte und die notwendigen taktischen Tips gefunden zu haben, denn die FdGlerinnen präsentierten sich nun wieder kampfeslustig und wussten in dieser Phase des Spiels, insbesondere durch eine gute Feldabwehr zu gefallen. Zwei Minibreaks, initiiert durch gute Aufschläge von Sandy Sivara und Laura Kruska, sorgten für den Ausgleich. In der Schlussphase war es dann „Neu-Mittelblockerin“ Natalie Behr, die die verletzte Agnes Bando einmal mehr glänzend auf der Mittelblockposition ersetzte, die mit einer Serie von 5 Punkten in Folge den Hertenerinnen den Zahn zog. Der letzte Punkt zum Satzgewinn war Formsache und es ging in die erste Pause.
Bohner motivierte weiter und gab weitere Infos bzgl. der Hertener Spielweise an seine Mädels. Diese schienen die Hinweise geradezu aufgesogen zu haben, denn in der Folge wurde Herten quasi überrollt. Eine superaufgelegte Janina Benthaus agierte als wahre „Abwehrkatze“ und hielt das eigene Feld sauber. Aber auch die anderen Spielerinnen beherrschten in dieser Phase die Abwehrarbeit und versorgten Zuspielerin Sarah Kranz mit Pässen der Güteklasse A. Die bedankte sich auf ihre Weise und bediente ihre Angreiferinnen mit konstant gutem und variablem Zuspiel. Schnell war eine 5-Punkte-Führung heraus gespielt und die gaben die Hernerinnen bis zum 20:15 nicht mehr ab.
Trauriger Höhepunkt auf Hertener und verdienter Lohn auf Herner Seite in dieser Phase: Hertens mit dem Spiel völlig überforderte Sandra Hotzwick quittierte ihr krachendes Scheitern in Cordi Meßlers Betonblock mit einer manuellen Geste in allerbester Stefan-Effenberg-Manier! Gott sei Dank ungesehen von den Schiedsrichtern, denn so etwas könnte guten Gewissens mit einer roten Karte honoriert werden. Hertens Trainer bat zur Auszeit und die Hernerinnen nahmen es mit Humor. Wohl mit etwas zu viel Humor, denn für das was danach im Herner Feld passierte, hatte auch Trainer Bohner nur einen Erklärungsversuch: „Da wähnten sich die Mädels wohl schon in der Pause und im dritten Satz…!“ Hertens Ivonne Klar läutete die Aufholjagd ein. Zwei druckvolle Aufschläge und Herten war auf 18:20 heran. Das Aufschlagrecht wechselte noch einmal und dann war es Tanja Stawinski, die die Bohner-Sechs mit 6 Aufschlagpunkten in Folge an den Rand der Satzniederlage trieb. 24:21! – 3 Satzbälle für Herten!
Aber völlig unbeeindruckt davon schlug Lisa Simanzik auf und dank ihrer Unbekümmerthheit setzte sie die Hertener Annahme unter großen Druck. Zuspielerin Moni Joachimsmeier hatte Mühe, die Bälle überhaupt noch zuzuspielen und die daraus entstandenen Notangriffe waren keine große Herausforderung für die extrem bewegliche Abwehr um Libero Janina Benthaus und Laura Kruska. 5 mal schlug Lisa auf und Herne tütete den „schon verlorenen“ zweiten Satz noch ein.
Im dritten Satz wollte Herten es noch einmal wissen und drehte auf. Herne hielt zwar gegen, konnte aber die Konzentration nicht halten und setzte die ersten 4 Aufschläge ins Netz bzw. ins Aus. Eine frühe Auszeit war nötig und im Rückblick genau richtig. Die Hernerinnen setzten die Anweisungen ihres Trainers fortan konsequent und hoch konzentriert um und spielten wie aus einem Guss. Was immer Herten auch versuchte, die FdG-Sechs hatte eine passende Antwort parat. Sandy Sivara schien den Aufschlagtips des Trainers ganz genau zugehört zu haben. Extrem druckvoll und flach übers Netz geschlagene Bälle stellten die Hertener Annahme vor unlösbare Probleme und mit 6 Punkten in Folge pulverisierte Sandy den Hertener Vorsprung.
Nun ließen die Mädels nichts mehr anbrennen, spielten den Satz ruhig und ungefährdet zu Ende und lagen sich nach 70 Spielminuten, glücklich über ihre tolle Leistung und den Erfolg, in den Armen.
Für Herne spielten: Sandy Sivara, Kim Altwasser, Lena Sauer, Natalie Behr, Laura Kruska, Janina Benthaus, Cordula Meßler, Carmen Pietsch, Sarah Kranz und Lisa Simanzik.
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 Libero Janina Benthaus bei der Arbeit
 Nicht nur harte Schläge, sondern auch klug gelegte Lobs wie hier zu sehen. Kim Altwasser in Aktion.
 Lufthoheit - Sandy Sivara (links) und Natalie Behr beim Mittelblock.
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Landesliga: 3. Spieltag - 24.10.2010 - Damen II
SG FdG Herne - SCU Lüdinghausen III 3 - 2 ( 25:22 22:25 25:6 23:25 15:8 )
FdG-Reserve sichert sich zweiten Saisonsieg im Tie-Break
Die Partie gegen die SCU Lüdinghausen 3 stand vorerst unter keinem guten Stern als sich im Abschlusstraining Mittelangreiferin Agnes Bando verletzte. Somit musste Trainer Thomas Bohner erneut die Aufstellung umstellen. Natalie Behr übernahm die freie Mittelposition und erfüllte vor allem im Block diesen Job gut. Janina Benthaus wurde erstmals als Libero eingesetzt und gab dadurch sowohl der Annahme als auch der Abwehr mehr Sicherheit.
Das Spiel startete sehr ausgeglichen und keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. Erst zum Ende hin konnte das Herner Team den Druck erhöhen und den ersten Satz für sich entscheiden. Im zweiten Durchgang dominierten weiter die Hernerinnen, jedoch konnte die erspielte Führung nicht genutzt werden. Zudem sorgte das Schiedsgericht zu diesem Zeitpunkt mit mehreren unerklärlichen Entscheidungen für Unruhe. Knapp musste man sich zu 22 geschlagen geben. Unbeeindruckt davon glänzte die FdG-Reserve im dritten Durchgang vor allem durch starke Angaben. Gleich mehrere Serien brachten die sehr junge Lüdinghauser Mannschaft an den Rand der Verzweifelung und so konnte im Schnelldurchgang zu 6 gewonnen werden. Leider sorgte dies nicht für die nötige Sicherheit und Selbstbewusstsein um den Sack direkt zuzumachen. Mit weniger Elan gerieten die Herner Damen gegen die wieder erstarkte Union in Rückstand und konnte diesen auch nicht mehr umbiegen. Der Tie-Break musste also die Entscheidung bringen. Mit druckvollen Angaben von Neuzugang Kim Altwasser, die einen sehr guten Einstand gab, konnte direkt eine 4:1-Führung erarbeitet werden, die der Mannschaft Rückenwind gab. Mit Siegeswillen und Kampfgeist konnten schlussendlich der zweite Sieg im dritten Spiel eingefahren werden. Trainer Thomas Bohner zeigte sich trotz der Schwächeperioden zufrieden mit seiner Mannschaft und lobte vor allem, dass die Mannschaft positiv mit den vielen Aufstellungsänderungen umgeht.
Es spielten: K. Altwasser , N. Behr, J. Benthaus, S. Kranz, L. Kruska, C. Meßler, L. Sauer, L. Simanzik, S. Sivara, A. Techert |
 Cordi Meßler konzentriert sich auf den anfliegenden Ball
 Anja Techert nimmt den Ball ganz tief an, um ihn optimal zur Zuspielerin zu bringen
 Perfekte Annahmen, wie hier von Sandy Sivara, waren der Garant für den Tie-Break-Erfolg
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Landesliga: 2. Spieltag - 09.10.2010 - Damen II
Lüner SV - SG FdG Herne 1 - 3 ( 16:25 25:19 12:25 23:25 )
FdG Damen II behalten gegen den Lüner SV mit 3:1 die Oberhand
In einer spannenden Schlussphase behielten die Mädels um Trainer Thomas Bohner die Nerven und konnten verdient die ersten beiden Punkte auf der Habenseite verbuchen. Und dabei standen die Zeichen im Vorfeld der Begegnung nicht gerade günstig. Mit Agnes Bando, Laura Kruska und Sandy Sivara mussten gleich drei Spielerinnen in der Woche vor dem Spiel krankheitsbedingt eine große Trainingspause einlegen. Diagonalangreiferin Lisa Simanzik weilte auf einer Stufenfahrt im sonnigen Rom und Mittelblockerin Carolin Rulczynski laboriert nach wie vor an einer Sprunggelenksverletzung. Allerdings war von diesen Widrigkeiten im Spiel nicht mehr viel zu sehen. Zwar befand sich die Bohner-Sechs zu Beginn in einer Art kollektiven Tiefschlaf und lag folgerichtig schnell mit 2:7 hinten. Das war nach der ersten genommenen Auszeit aber anders. Eine starke Aufschlagserie von Janina Benthaus sorgte für den Ausgleich und fortan lief es. Die Hernerinnen setzten sich Punkt für Punkt ab und eine weitere starke Aufschlagserie von Laura Kruska sorgte für die 18:14 Führung. Annahme, Abwehr und Angriff agierten sehr konzentriert und hatten das Spiel fest im Griff. J. Benthaus setzte mit 6 Aufschlagpunkten in Folge zum Ende des ersten Satzes noch einen drauf und machte mit 25:16 den ersten Satz dicht!
Wer nun dachte, dass der Rest der Partie ein Spaziergang werden würde, wurde allerdings bitter enttäuscht. Die Fehler vom Beginn des ersten Satzes stellten sich wieder ein. Zu unbeweglich in der Annahme und in der Abwehr und viel zu früh im Block, machten es die Herner Mädels dem Gegner leicht und gaben den Satz ab.
Satz drei bot dann wieder ein völlig anderes Bild. Trainer Bohner stellte ein wenig um und brachte Anja Techert für die etwas schwächelnde Janina Benthaus aufs Feld. Dieses Mal konzentriert und beweglich von Beginn an, setzte sich die Mannschaft schnell mit 10:5 ab. Insbesondere die nach langer Verletzungspause erstmals wieder auf dem Feld stehende Anja Techert brachte frischen Wind in den Angriff und steuerte sehenswerte Punkte zum Erfolg der FdG-Sechs in dieser Phase bei. Einen ebenfalls guten Eindruck hinterließ Zuspielerin Lena Sauer, die wie A. Techert ihr Debut in dieser Saison feiern konnte. Ein Ruck schien durch die Mannschaft gegangen zu sein und nach rekordverdächtigen 17 Minuten ging es in die Satzpause.
Der vierte Satz begann wie der erste. Herne lief von Beginn an einem knappen Rückstand hinterher und erst eine Aufschlagserie von Debütantin Lena Sauer sorgte für den Ausgleich zum 10:10. Danach ging es hin und her, bis Routinier Cordula Meßner eine Aufschlagserie von 5 Punkten in Folge zur 19:13 Führung hinlegte. Konzentrierte Block- und Feldabwehrarbeit in dieser Phase sorgten sogar für eine zeitweilige Führung von 21:15 und der "Drops schien gelutscht". Pustekuchen! Zwei starke Aufschlagserien der Lünerinnen A. Hartmann und I. Fuhrmann sorgten zum einen für den 22:22 Ausgleich und zum anderen für das große Zittern auf Herner Seite. Youngster Lena Sauer behielt die Nerven und brachte zwei Aufschläge sicher auf die andere Seite des Netzes. Den zweiten konnte Lünen jedoch erfolgreich zurück bringen und schlug nun beim Stande von 23:24 gegen den Satzverlust auf. Gehöriger Druck also auf der FdG-Seite und fast kam es auch so wie es häufig in solchen Situationen kommt. Nervlich stark angespannt nach der verpatzen 6-Punkte-Führung, patzte die Annahme und der Ball war schon fast auf dem Boden, als Laura Kruska den Ball mit einem unglaublichen Reflex noch irgendwie über´s Netz brachte. Sehr zum Leidwesen der Lünerinnen, die den Ball wohl schon auf dem Boden gesehen hatten und gedanklich schon im Tie-Break waren. Der noch irgendwie zu Stande gekommene Gegenangriff der völlig überraschten Lünerinnen landete irgendwo unten im Netz und Herne konnte den ersten Spielgewinn bejubeln.
Für FdG Herne spielten: S. Sivara, A. Bando, L.Sauer, N. Behr. L. Kruska, A. Techert, C. Meßler, J. Benthaus, S. Kranz |
 C. Meßler und L. Kruska machen die Mitte dicht
 L. Kruska schlägt auf
 S. Sivara am Lüner Block vorbei
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Landesliga: 1. Spieltag - 25.09.2010 - Damen II
SG FdG Herne - SuS Oberaden 1 - 3 ( 12:25 17:25 25:23 17:25 )
Oberaden eine Nummer zu groß - Die Zweitvertretung der SG FdG Herne verliert ihr Auftaktspiel
Es kam zu der insgeheim von Trainer Thomas Bohner befürchteten schweren Aufgabe für die Damen um Spielführerin Sarah Kranz. Die Herner Mädels kämpften zwar aufopferungsvoll, hatten aber den druckvollen Angriffsschlägen und den gut positionierten Blocks der Gäste nicht viel entgegen zu setzen.
Von Beginn an liefen die Gastgeberinnen einem Rückstand von zwei, drei Punkten hinterher. Insbesondere die Annahme bereitete den Hernerinnen in dieser Phase Probleme und ließ Zuspielerin Sarah Kranz nicht viele Optionen, ihre Angreiferinnen einzusetzen. Der Rückstand vergrößerte sich auf sechs, sieben Punkte und schlußendlich war es Routinier Anja Giering, die mit einer Aufschlagserie von fünf Punkten in Folge den ersten Satz bendete.
Der zweite Satz begann sehr ausgeglichen. Der Annahme fand den Weg zur Zuspielerin und folgerichtig konnten die Angreiferinnen auch punkten. Eine kurzzeitige Drei-Punkte-Führung der Bohner-Sechs konnte die Oberadenerinnen jedoch nicht aus der Ruhe bringen. Sie spielten ihren Stiefel herunter, egalisierten und dann war es abermals Anja Giering, die mit einer Serie, von dieses Mal sechs Aufschlagpunkten in Folge, den Widerstand der Hernerinnen brach.
Der dritte Satz war in der Anfangsphase ein Spiegelbild des zweiten. Zwar konnte Laura Kruska, durch eine Aufschlagserie von fünf Punkten in Folge, ihr Team zunächst in Führung bringen. Diesen Rückstand glich Oberaden jedoch aus. Allerdings schien die Aufholjagd Kraft gekostet zu haben, denn Oberadens Trainer, Marco Füllner, nahm beim Stand von 10:12 die bis dahin wohl beste Spielerin, Anja Giering, vom Feld. Die Hernerinnen nutzen diesen Umstand und machten über eine starke Aufschlagserie von Sandy Sivara den Sack zu. Zumindest für diesen Satz. Im vierten Satz lief dann alles wieder "normal". Oberaden, erholt und wieder in Bestbesetzung, nutzte die körperliche Überlegenheit seiner Akteurinnen insbesondere im Block aus und lies den Herner Angreiferinnen, kaum eine Chance zu punkten. Auf Herner Seite gesellten sich nun viele Aufschlagfehler zu unübersehbaren Blockschwächen und sorgten somit für einen verdienten 3:1 Erfolg der Gäste.
Nun bleiben zwei Wochen Zeit, um sich auf das Spiel gegen den Lüner SV vorzubereiten und um an der Verbesserung der Blockarbeit und des Zusammenspiels zwischen Block und Feldabwehr zu arbeiten.
Für die SG FdG Herne spielten: S. Sivara, A. Bando, L. Sauer, N. Behr, L. Kruska, C. Meßler, J. Benthaus, S. Kranz und L. Simazik |
 A. Bando erfolgreich über die Mitte
 L. Kruska scheitert am gut postierten Block der Oberadenerinnen
 J. Benthaus bleibt mit ihrem Angriff im Block von Oberadens A. Giering hängen
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